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Ein Altfraunhofener in Amerika

Patenabgeordneter Florian Oßner (CSU) verabschiedet Benjamin Brehler in die USA: „Er wird die Region Landshut und Kelheim bestens repräsentieren.“

MdB Oßner schickt Benjamin Brehler für ein Jahr als Junior-Botschafter nach Amerika

Der 18-jährige Benjamin Brehler aus Altfraunhofen im Landkreis Landshut geht für ein Jahr als Junior-Botschafter Deutschlands in die USA. Er wurde im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms vom Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) ausgewählt, die Region Landshut und Kelheim in den Vereinigten Staaten zu vertreten.

„Ich freue mich auf die USA“, sagt Brehler. „Es war schon immer mein Traum, dort zu leben und zu arbeiten und ich danke Herrn Oßner sehr dafür, dass er mir ermöglicht hat, meinen amerikanischen Traum zu leben.“ Am liebsten würde Brehler seine Botschafterrolle in St. Francisco ausüben. Der junge Mann wird vor seiner Abreise am 10. August noch seine Ausbildung bei der SEHLHOFF GmbH in Vilsbiburg beenden und direkt im Anschluss in die USA reisen, um dort ein Praktikum zu absolvieren, das College zu besuchen und sich ehrenamtlich zu engagieren.

Wertvolle Erfahrungen für die persönliche Entwicklung

„Ich wünsche Benjamin Brehler eine erlebnisreiche, erfolgreiche Zeit mit vielen wertvollen Erfahrungen für seinen weiteren persönlichen und beruflichen Weg. Das ist eine riesen Chance und eine große Bereicherung mit vielen Eindrücken, die man nie vergessen wird“, so sein Patenabgeordneter Oßner, der den Jungbotschafter in seinem Landshuter Bürgerbüro gratulierte. Oßner selbst durfte im Rahmen seines Volkswirtschaftsstudiums ein Jahr im Ausland verbringen und hat viele positive Erinnerungen daran: „Das neue Umfeld, die unterschiedliche Kultur sowie die tägliche Notwendigkeit einer Fremdsprache und vieles mehr lässt einen persönlich sehr reifen.“ Eine Besonderheit kommt Brehler in seiner Botschafterrolle zu, da er Deutschland zum Zeitpunkt der Bundestagswahl in den USA repräsentiert. „Nach 16 Jahren Angela Merkel werden viele Amerikaner auch die außenpolitische Entwicklung Deutschlands nach der Wahl besonders beobachten. Der PPP-Botschafter spielt dabei eine wichtige Rolle. Seine Aufgabe ist es, das transatlantische Bündnis politisch und gesellschaftlich über Generationen hinweg zu stärken.“ Außerdem darf Brehler zum ersten Mal wählen, was er auch mittels Briefwahl vorhat.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein deutsch-amerikanisches Jugendaustauschprogramm, das 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Nordamerika vom Deutschen Bundestag und vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen wurde. Es ermöglicht jungen Menschen aus beiden Ländern einen einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland, wobei Mitglieder des Amerikanischen Kongresses und des Deutschen Bundestages die Patenschaft für jeweils einen Teilnehmer übernehmen.

Wer es Benjamin Brehler nachmachen und auch ein Jahr als Junior-Botschafter in Amerika verbringen möchte, kann sich unter www.bundestag.de/ppp <http://www.bundestag.de/ppp>  über das PPP-Stipendium des Deutschen Bundestages für Schüler und junge Berufstätige informieren.

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