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EHRENAMT IST DAS TRAGWERK UNSERER GESELLSCHAFT — OB Alexander Putz würdigt Freiwilligenagentur als „unverzichtbar für unsere Stadt“

Bildunterschrift:

Oberbürgermeister Alexander Putz ließ sich von den Fala-Vorstandsmitgliedern Holger Peters und Dr. Hannelore Omari (von rechts), Geschäftsführerin Dr. Elisabeth-Maria Bauer (Vierte von rechts) und einigen Fala-Projektleiterinnen durch die Jubiläumsausstellung führen.

 

Ehrenamt ist das Tragwerk unserer Gesellschaft“

OB Alexander Putz würdigt Freiwilligenagentur als „unverzichtbar für unsere Stadt“

 

Die Freiwilligen Agentur Landshut (Fala) feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Dazu ist derzeit eine Jubiläumsausstellung im Rathausfoyer zu sehen, die Oberbürgermeister Alexander Putz am Mittwoch besucht hat. Das Motto der Ausstellung – „Engagement ist ein Gewinn“ – könne er nur unterstreichen, sagte Putz: „Das Ehrenamt ist Fundament und Tragwerk unserer Gesellschaft gleichzeitig. Ohne den freiwilligen Einsatz so vieler Bürger, den ich einfach umwerfend finde, könnte die Stadt ihre vielfältigen Aufgaben gerade im sozialen Bereich gar nicht meistern.“

 

Der Beitrag, den die Freiwilligen Agentur dazu seit einem Jahrzehnt leiste, sei nicht genug zu würdigen, betonte der OB. Schließlich sind bei der Fala mittlerweile mehr als 900 Freiwillige registriert, die sich für das Gemeinwohl engagieren möchten. Die Fala vermittelt Interessierte entweder an gemeinnützige Organisationen in der Region weiter oder setzt sie für eigene Projekte ein.

 

Die Möglichkeiten, die die Fala dabei selbst bietet, sind vielfältig. Ob in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Senioren oder Menschen mit Behinderung, aber auch in den momentan besonders gefragten Bereichen Integration und Flüchtlingshilfe: Beinahe allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten kommen die sozialen Initiativen der Fala zugute. Nicht selten decke man damit auch Bereiche ab, die eigentlich in die Zuständigkeit der Stadt fielen, merkte Fala-Vereinsvorstand Dr. Hannelore Omari an. „Wenn diese Aufgaben nicht von Ehrenamtlichen wahrgenommen würden, müssten das professionelle Sozialarbeiter erledigen, die die Stadt natürlich zu bezahlen hätte.“

 

Das bestätigte OB Putz ausdrücklich: „Die Stadt profitiert in jeder Hinsicht von der Tätigkeit der Fala und ihrer guten Vernetzung mit den anderen gemeinnützigen Einrichtungen und Ämtern in der Region. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst der Geschäftsführerin Dr. Elisabeth-Maria Bauer mit ihrem Team, die hervorragende Arbeit leisten.“ Gleichzeitig beeindrucke es ihn immer wieder, wie ausgeprägt die Bereitschaft zu ehrenamtlichen Engagement in der Bürgerschaft nach wie vor sei, lobte Putz: „Das ist einfach sehr schön zu sehen. Dafür kann ich allen Freiwilligen nur im Namen der Stadt danken und der Fala zu ihrem Jubiläum herzlich gratulieren.“

 

Dass der Oberbürgermeister den Einsatz der Fala sehr zu schätzen weiß, nahmen Hannelore Omari, ihr Vorstandskollege Holger Peters und Elisabeth-Maria Bauer ebenso wie einige Projektleiterinnen, die ebenfalls zu dem Termin gekommen waren, sichtlich erfreut zur Kenntnis. Derart ermutigt, brachte Omari freilich auch einen kleinen Jubiläumswunsch vor: „Es wäre uns wirklich ein Herzensanliegen, dass die Stadt sich finanziell noch mehr als bisher für unsere Arbeit engagiert“, sagte sie und verwies darauf, dass die Fala derzeit nur rund ein Viertel ihres Budgets über einen festen kommunalen Zuschuss decken könne. Der Rest, also etwa 75 Prozent der Ausgaben, müsse über Spenden finanziert werden. „Das ist auf die Dauer einfach nicht mehr zu schaffen.“

 

Putz zeigte Verständnis für die Bitte: „Dafür habe ich ein offenes Ohr.“ Über einen entsprechenden Antrag der Fala müsse letztlich aber der Stadtrat im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr befinden, sagte der Rathauschef. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir eine für alle befriedigende Lösung finden werden.“

 

HINWEIS: Die Ausstellung „Engagement ist Gewinn“ ist noch bis Sonntag, 27. Mai, von Dienstag bis Samstag jeweils von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Foto:

Stadt Landshut

 

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