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CSU IM LANDKREIS LANDSHUT BLICKT AUF 70 JAHRE ERFOLGREICHE POLITIK ZURÜCK — „Bodenständige politische Kraft, die Verantwortung übernimmt“

Bildtext: Die ehemaligen Amts- und Mandatsträger der CSU in der Region Landshut mit Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein (vorne Vierter von links), Staatsekretär Bernd Sibler (hinten Dritter von links), Kreisvorsitzendem und Bundestagsabgeordnetem Florian Oßner (vorne Vierter von rechts) sowie den Direkt- und Listenkandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahlen in den Stimmkreisen Landshut (Helmut Radlmeier, Prof. Ralph Pütz sowie Martina Hammerl) und Dingolfing-Landshut (Dr. Petra Loibl, Benjamin Taitsch sowie Monika Maier und Konrad Hartshauser). (Foto: Willi Kappl)

 

„Bodenständige politische Kraft, die Verantwortung übernimmt“

CSU blickt auf mehr als 70 Jahre erfolgreiche Politik im Landkreis Landshut zurück

 

„Die CSU ist die bodenständige und prägende politische Kraft der Nachkriegszeit im Landkreis Landshut, welche nicht Klientelinteressen vertritt, sondern auch mal über den eigenen Tellerrand blickt, das große Ganze im Blick hat und am Ende auch Verantwortung übernimmt, statt diese immer nur auf andere zu schieben“. Das war die zentrale Botschaft des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner bei der Feier zum 70. Jubiläum des Kreisverbands am Freitag mit über 200 Gästen im vollbesetzten Saal des Gasthauses Lackermeier in Edenland. Der Erfolg der Partei und die tiefe Verwurzelung der Christsozialen in der Bevölkerung seien mit dem Engagement herausragender Persönlichkeiten verbunden, sagte Oßner. Besonders würdigte er langjährige Amts- und Mandatsträger sowie ehemalige CSU-Bürgermeister für ihre Verdienste. Außerdem ehrte er drei Mitglieder für 40 und 45 Jahre in der Partei.

In seinem Rückblick auf die Geschichte der CSU in der Region ging Oßner auf die Landkreisbürger unter den Gründungsvätern des Kreisverbands ein. Zu den 25 Gründungsmitgliedern der CSU für Stadt und Landkreis Landshut, die 1945 in der Gaststätte Ainmiller in Landshut aus der Taufe gehoben wurde, gehörten Franz Bäumler (Pfarrer aus Adlkofen), Josef Giftthaler (Schäffler aus Hohenegglkofen), Michael Haider (Landwirt aus Unterhöfen) und Georg Oberloher (Landwirt aus Langenvils). „Zusammen mit dem Vorsitzenden der Gründungsversammlung, Steuerberater Dr. Sebastian Holzner, war die CSU im Landkreis schon damals ein breiter Querschnitt durch die Bevölkerung. Das macht unsere Volkspartei auch heute noch aus.“

Wie gut die junge Partei in der Bevölkerung verwurzelt war, zeigten die ersten Wahlergebnisse. Schon bei der ersten Kreistagswahl im April 1946 erreichte die CSU ein Rekordergebnis von 82,4 Prozent und stellte mit Franz Graf von Spreti aus Kapfing den Landrat. Auch bei der ersten Landtagswahl wenige Monate später im Dezember 1946 fuhr die CSU 60,3 Prozent ein. „Derartige Ergebnisse wären auch heute noch optimal“, bemerkte Oßner mit Blick auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Oktober ein wenig augenzwinkernd. Auch wenn solche Mehrheiten in der aktuellen Zeit nicht mehr häufig vorkommen, könne die CSU stolz auf ihre Geschichte in der Region sein: „Wir haben von 1946 bis 2014 ununterbrochen den Landrat gestellt und sind bis heute die stärkste Fraktion im Kreistag. Diesem Vertrauen aus der Bevölkerung wollen wir auch weiter gerecht werden und daran fleißig arbeiten.“

Die langjährigen CSU-Mitglieder Erwin Kaspar, Konrad Frank und Karl Braun (Mitte von links) bei der Ehrung mit (von links) Staatssekretär Bernd Sibler, Bezirksrätin Martina Hammerl, Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier sowie dem Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner. (Foto: Willi Kappl)

 

Dank an ehemalige Amts- und Mandatsträger

Als besondere Stütze dieses Erfolgs würdige Oßner den Ehren-Kreisvorsitzenden Josef Seidl. Der langjährige Kumhausener Gemeinderat führte den Kreisverband von 1987 bis 2005, war 42 Jahre Kreisrat (1972 bis 2014), stellvertretender Landrat (1991 bis 2008) und Vorsitzender der Bundeswahlkreiskonferenz Landshut-Kelheim. „Du bist ein großes Vorbild, dem ganze Politiker-Generationen und die Partei in der Region mit Deinem Fleiß sehr viel zu verdanken haben“, sagte Oßner. Außerdem stellte er die Verdienste der anwesenden regionalen Parteigrößen Dr. Wolfgang Götzer (ehemals Kreisvorsitzender Stadt Landshut, Stadtrat, Bundestagsabgeordneter und Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Gertraud Goderbauer (ehemals Zweite Bürgermeisterin von Ergolding sowie CSU-Kreisvorsitzende, Kreis- und Bezirksrätin sowie Landtagsabgeordnete), „Urgestein“ Manfred Hölzlein (ehemals Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion in Landshut, Bezirkstagspräsident und langjähriger Präsident des Bayerischen Bezirketags), Hans Rampf (ehemaliger Landshuter Oberbürgermeister), Toni Maierholzner (ehemals Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion in Vilsbiburg, Kreis- und Bezirksrat sowie stellvertretender Landrat des Alt-Landkreises Vilsbiburg) und Josef Neumeier (ehemals Bürgermeister von Essenbach und langjähriger Landrat) heraus.

Zudem dankte Oßner den anwesenden ehemaligen CSU-Bürgermeistern Helmut Wimmer (Bodenkirchen), Josef Obermaier (Neufahrn), Josef Haselbeck (Niederaichbach), Alfons Satzl (Obersüßbach) und Hans Tiefenbeck (Wurmsham) für ihre Leistungen. Frank Konrad (2. Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Geisenhausen) und Erwin Kaspar (Reichlkofen) ehrte Oßner schließlich für 40 Jahre Parteimitgliedschaft, Karl Braun (Furth) wurde für 45 Jahre in der CSU ausgezeichnet.