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Corona-Pandemie: Stadt Landshut schließt sich deutschlandweitem Gedenken für Verstorbene an

PRESSEMITTEILUNG 
Trauerbeflaggung und Gottesdienst in der Martinskirche
Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren im Leben vieler Menschen. Seit Beginn im Frühjahr vergangenen Jahres sind in Deutschland mehr als 79.000 Menschen, darunter 258 Bürgerinnen und Bürger der Region Landshut, infolge einer Corona-Erkrankung verstorben. Familien und Freunde konnten sich durch die pandemiebedingten Einschränkungen häufig nicht einmal mehr angemessen verabschieden.

Um der Verstorbenen zu gedenken, findet am kommenden Sonntag, 18. April, eine zentrale Gedenkveranstaltung statt, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausrichten wird und an der sich deutschlandweit viele Städte und Gemeinden mit eigenen Akten des Gedenkens vor Ort beteiligen werden. Ihre aufrichtige Anteilnahme möchte auch die Stadt Landshut zum Ausdruck bringen, indem sie sich dem Gedenken ebenfalls anschließen wird.
Unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Abstandsregeln sowie in kleiner Zusammensetzung werden im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes am 18. April um 11 Uhr in der Martinskirche Oberbürgermeister Alexander Putz, Zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Dritte Bürgermeisterin Jutta Widmann gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an die Verstorbenen in dieser Zeit erinnern, zusammen beten und trauern.
Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur wird den Gottesdienst feiern und zusammen mit Pfarrer Johannes Hesse von der Christuskirche am Gedenkakt mitwirken. Im Anschluss an die Heilige Messe erfolgt durch OB Alexander Putz und die beiden Bürgermeister in der Seitenkapelle der Martinskirche die Kranzniederlegung in Erinnerung an die Corona-Verstorbenen. Zusätzlich zur Gedenkmesse wird es am Sonntag sowohl am Rathaus als auch an weiteren öffentlichen städtischen Gebäuden eine Trauerbeflaggung geben.

Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll dies ein Tag des Innehaltens sein, der zeigt, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen und die Toten sowie auch das Leid der Hinterbliebenen, die ihre Angehörigen beim Sterben nicht begleiten durften und denen wichtige und trostspendende Rituale der Trauer nicht möglich waren, nicht vergessen. 
Die zentrale Gedenkfeier des Bundespräsidenten am 18. April um 13 Uhr im Konzerthaus Berlin wird unter anderem im ZDF und über Deutschlandfunk live übertragen.

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