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BREITES BÜNDNIS FÜR ZWEIJÄHRIGES MORATORIUM — Alle Naturschutzverbände einig – Arche Noah Ochsenau soll zunächst gründlich untersucht werden

Breites Bündnis für zweijähriges Moratorium

Alle Naturschutzverbände einig – Arche Noah Ochsenau soll zunächst gründlich untersucht werden

 

Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch in der Ochsenau/ehemaliger Standortübungsplatz nähe Auloh waren sich der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Naturwissenschaftliche Verein Landshut (NVL) und die neu erstarkte Bürgerinitiative einig, dass die  Ochsenau während der nächsten zwei Jahre einer weiteren vertieften Untersuchung bezüglich ihrer Artenzusammensetzung und Wertigkeit  unterzogen werden soll.

Der NVL mit Unterstützung von Experten der Technischen Universität (TU) München und der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) hat der Stadt ein großzügiges Angebot unterbreitet, diese Untersuchung kostenlos und ergebnisoffen in den nächsten zwei Jahren durchzuführen..

Die Experten schätzen das Gebiet der Ochsenau nach ersten Untersuchungen als eine unbedingt schützenswerte Arche Noah mit deutschlandweit einmaliger Tier-, Pflanzen- und Wiesenpilzwelt ein. Unter anderem wurde erst kürzlich ein sensationeller Fund entdeckt, ein reliktäres, ausbreitungsschwaches Urinsekt, welches bislang deutschlandweit nur in der Ochsenau gefunden wurde.

Weiter kommen zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und Pilze in diesem Gebiet vor.

 

Aufgrund der neuen Erkenntnisse, sprechen sich alle hier versammelten Vereine und Verbände für eine ergebnisoffene Untersuchung der Artenzusammensetzung und der Ausgleichbarkeit der geplanten Eingriffe aus. Auch die Kreisgruppenvorsitzende der BUND- Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Kathy Mühlebach-Sturm, betonte, dass der BN ausdrücklich hinter dieser Forderung stehe. In der jetzigen von den Befürwortern einer Bebauung der von 40% der ehemaligen Panzerwiese verbreiteten Eile sehen die Anwesenden die Gefahr, jetzt schnell Fakten schaffen zu wollen.

 

Der Landshuter Stadtrat stimmt am Freitag darüber ab, ob eine für die Stadt kostenfreie Untersuchung durch den NVL in den nächsten zwei Jahren stattfindet oder ob fast die Hälfte dieser einmaligen Landschaft ein Bebauungsplan erstellt  werden soll.

 

Benjamin Zaremba, Sprecher der BI „Schützt die Ochsenau bei Auloh“, meinte am Mittwoch beim Treffen der verschiedenen Naturschützer „Es wäre schlichtweg falsch zu glauben, dass über das Gebiet mit seiner einzigartigen Flora und Fauna bereits alles Nötige bekannt sei, um zu entscheiden oder das Gebiet zu „verplanen“.

 

Dr. Stefan Müller-Kroehling führte aus: „Wenn, wie behauptet wird, das Gebiet bereits ausreichend erforscht ist, warum wollte man dann Wälder roden, in denen stark gefährdete Totholzkäfer leben, und die erst wir gefunden haben? Und was weiß die Stadt konkret über das deutschlandweite einzige Vorkommen des zweizähnigen Springschwanzes in dem Gebiet? Wo genau kommt er im Gebiet vor? Die Behauptung, diese Art sei durch den Klimawandel zugewandert, ist nachweislich falsch.“

 

Bei dieser Besichtigung vor Ort waren vertreten: vom Naturwissenschaftlichen Verein 1. und 2. Vorsitzender Dr. Xaver Menhofer und Dr. Müller-Kroehling und das Ehrenmitglied Rudolf  Boesmiller, vom Landesbund für Vogelschutz 1. Kreisgruppvorsitzender Christian Brummer, vom BUND Naturschutz 1. Kreisgruppenvorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm und von der Bürgerinitiative Benjamin Zaremba (Sprecher) und mehrere BI-Mitglieder.

 

Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch in der Ochsenau/ehemaliger Standortübungsplatz nähe Auloh waren sich der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Naturwissenschaftliche Verein Landshut (NVL) und die neu erstarkte Bürgerinitiative einig, dass die  Ochsenau während der nächsten zwei Jahre einer weiteren vertieften Untersuchung bezüglich ihrer Artenzusammensetzung und Wertigkeit  unterzogen werden soll.

Der NVL mit Unterstützung von Experten der Technischen Universität (TU) München und der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) hat der Stadt ein großzügiges Angebot unterbreitet, diese Untersuchung kostenlos und ergebnisoffen in den nächsten zwei Jahren durchzuführen..

Die Experten schätzen das Gebiet der Ochsenau nach ersten Untersuchungen als eine unbedingt schützenswerte Arche Noah mit deutschlandweit einmaliger Tier-, Pflanzen- und Wiesenpilzwelt ein. Unter anderem wurde erst kürzlich ein sensationeller Fund entdeckt, ein reliktäres, ausbreitungsschwaches Urinsekt, welches bislang deutschlandweit nur in der Ochsenau gefunden wurde.

Weiter kommen zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und Pilze in diesem Gebiet vor.

 

Aufgrund der neuen Erkenntnisse, sprechen sich alle hier versammelten Vereine und Verbände für eine ergebnisoffene Untersuchung der Artenzusammensetzung und der Ausgleichbarkeit der geplanten Eingriffe aus. Auch die Kreisgruppenvorsitzende der BUND- Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Kathy Mühlebach-Sturm, betonte, dass der BN ausdrücklich hinter dieser Forderung stehe. In der jetzigen von den Befürwortern einer Bebauung der von 40% der ehemaligen Panzerwiese verbreiteten Eile sehen die Anwesenden die Gefahr, jetzt schnell Fakten schaffen zu wollen.

 

Der Landshuter Stadtrat stimmt am Freitag darüber ab, ob eine für die Stadt kostenfreie Untersuchung durch den NVL in den nächsten zwei Jahren stattfindet oder ob fast die Hälfte dieser einmaligen Landschaft ein Bebauungsplan erstellt  werden soll.

 

Benjamin Zaremba, Sprecher der BI „Schützt die Ochsenau bei Auloh“, meinte am Mittwoch beim Treffen der verschiedenen Naturschützer „Es wäre schlichtweg falsch zu glauben, dass über das Gebiet mit seiner einzigartigen Flora und Fauna bereits alles Nötige bekannt sei, um zu entscheiden oder das Gebiet zu „verplanen“.

 

Dr. Stefan Müller-Kroehling führte aus: „Wenn, wie behauptet wird, das Gebiet bereits ausreichend erforscht ist, warum wollte man dann Wälder roden, in denen stark gefährdete Totholzkäfer leben, und die erst wir gefunden haben? Und was weiß die Stadt konkret über das deutschlandweite einzige Vorkommen des zweizähnigen Springschwanzes in dem Gebiet? Wo genau kommt er im Gebiet vor? Die Behauptung, diese Art sei durch den Klimawandel zugewandert, ist nachweislich falsch.“

 

Bei dieser Besichtigung vor Ort waren vertreten: vom Naturwissenschaftlichen Verein 1. und 2. Vorsitzender Dr. Xaver Menhofer und Dr. Müller-Kroehling und das Ehrenmitglied Rudolf  Boesmiller, vom Landesbund für Vogelschutz 1. Kreisgruppvorsitzender Christian Brummer, vom BUND Naturschutz 1. Kreisgruppenvorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm und von der Bürgerinitiative Benjamin Zaremba (Sprecher) und mehrere BI-Mitglieder.

 

Foto: Winfried Wiesnet