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Bio-Apfelsaft aus dem Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut“

Für viele Insekten, Vögel und Nager bietet das Obst im Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite” reichlich Nahrung.

Bio-Apfelsaft aus dem Naturschutzgebiet
„Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut“
Obsternte durch die Lebensgemeinschaft Höhenberg

Das Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite” vor
den Toren der Stadt ist mit seiner malerischen Landschaft nicht nur ein Rückzugsort
für viele seltene Pflanzen und Tiere, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für viele
Naherholungssuchende. Besonders jetzt an warmen Herbsttagen lohnt sich ein
Spaziergang durch das Gebiet, um dort seine Seele baumeln zu lassen und
abzuschalten. Eine Attraktion im Naturschutzgebiet sind die vielen alten
Obstbestände, die derzeit reichlich Obst tragen. Noch heute zeugen alte
Streuobstwiesen von den alten Hofstellen, die Mitte des 20. Jahrhunderts dem Militär
weichen mussten. „Die bis zu 100 Jahre alten Bäume bieten mit ihren vielfältigen
Strukturen zahlreichen Vogelarten, Insekten und Nagern nicht nur einen
Lebensraum, sondern vor allem derzeit reichlich Nahrung“, so der Gebietsbetreuer
von Stadt und Landkreis Landshut, Fabian Hertrich. Während früher die Landshuter
Bewohner „Lesescheine“ von der Stadt erhielten, werden auch dieses Jahr wieder
die Obstbäume von dem Verein „Lebensgemeinschaft Höhenberg” zur Herstellung
und Vermarktung regionaler Produkte genutzt. Bei dem Verein handelt es sich um
eine Dorfgemeinschaft mit verschiedenen Werkstätten, in der Menschen mit
Assistenzbedarf zusammenarbeiten und wohnen. So gibt es beispielsweise eine
Bäckerei, eine Schnitzerei oder eine Käserei.
Die schonende Apfelernte der Obstbäume am „Ehemaligen Standortübungsplatz“
wird von der Gruppe Landschaftspflege durchgeführt. Das geerntete Obst wird zu
Birnen- und Apfelsaft verarbeitet und über die Höhenberger Biokiste vermarktet. Seit
2012 sind die Obstbäume Bio-zertifiziert. Mit dieser Zusammenarbeit wollen der
Eigentümer, die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) Naturerbe GmbH, und die
Stadt Landshut diese soziale Einrichtung unterstützen.
Gerne können die Besucher bei ihrem Rundgang durch das Gebiet das Obst
probieren und sich den ein oder anderen Pausenapfel mitnehmen. Der
Gebietsbetreuer bittet jedoch ausdrücklich darum, keine großen Mengen zu
entnehmen, die Bäume nicht zu schütteln und keine Äste abzubrechen, damit diese
Urgesteine weiterhin so prächtig Früchte tragen wie momentan.

Die Obstbäume im Naturschutzgebiet sind bis zu 100 Jahre alt.

Die Lebensgemeinschaft Höhenberg verarbeitet das Obst im Naturschutzgebiet zu Bio-zertifiziertem Saft.

Bildquelle: Stadt Landshut

Pressemitteilung der Stadt Landshut

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Kontakt: Wieslawa Waberski,
Telefon 0871/881380, Fax 0871/24570, E-Mail wieslawa.waberski@landshut.de

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