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Bildtext: Christian Guckel (ganz rechts auf dem Bild), Mitarbeiter der Landshuter Umweltmesse, konnte in Auloh im Umweltzentrum am Neckarplatz die Messepartner, die sich speziell bei der 2. Sternfahrt der Landshuter Umweltmesse engagieren, der Presse vorstellen.

 

2. Internationale Sternfahrt der E-Mobile am 10. März 2018Zentraler Punkt bei der Landshuter Umweltmesse

 

Armin Bardelle von den Stadtwerke Landshut zum Beispiel, informierte über ihre angebotenen Lademöglichkeiten für E-Mobile Fahrzeuge in der Stadt.

Walter Bauer von der Fa. UGBW (Ultimativ gut + Beste Ware) präsentierte ein E-Motorrad, das la.eracing-Team der Hochschule Landshut stellte seinen Elektro-Rennwagen vor. Die Firma Ecker aus Salzdorf unterstützt die LMU mit ihrer Ladeinfrastruktur, ecobi bietet Mobilitäts-Sharing für Elektrofahrzeuge für Landshut und Umgebung, Radio Trausnitz wird live von der Veranstaltung 2. Sternfahrt berichten.

Das Echo zur 1. Sternfahrt letzten Jahres war derart positiv, dass sich die Verantwortlichen der Umweltmesse ausgesprochen haben, auch dieses Jahr wieder eine Sternfahrt zu organisieren.

Zweck der Veranstaltung soll es sein, möglichst vielen interessierten E-Mobilisten und denen die es werden wollen, eine Plattform zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zum Kennenlernen, sowie zum Erleben der E-Mobilität in seinen vielen Facetten, anzubieten.

Die Sternfahrer haben die Möglichkeit ihre E-Mobile zu präsentieren und können den Messebesuchern mit Daten ihre Anfahrt zur Messe erklären. Das heißt, wie viele Kilometer von zu Hause bis Landshut, mit einer Batterie-Ladung möglich waren. Zur Preisverleihung sei dies ein entscheidendes Kriterium. Um sich bei der Messe unter den Sternfahrtfahrern besser zu erkennen, wurde von den letztjährigen Teilnehmern angeregt, ein Kennzeichen zu kreieren. Dieses Erkennungsmerkmal wurde in der Art eines „Klipperl“ mit dem Umweltmesse-Logo und dem eigenen KFZ-Kennzeichen geschaffen und wird jedem E-Mobilisten bei der Ankunft im Messepark Landshut an die Windschutzscheibe geheftet.

Die Teilnehmer an der Sternfahrt präsentieren ihre E-Mobile (gerne auch Hybrid-Mobile) auf reservierten Parkplätzen mit Lademöglichkeit. Auf speziellen Datenblättern können die Fahrer die Eigenschaften und Besonderheiten ihres E-Mobils darstellen.

Die Veranstaltung dauert am Samstag, den 10. März von 10 – 18 Uhr. Die Sternfahrer erreichen den Messepark über die Niedermayerstraße – Dr.-Georg-Heim-Allee über das Westtor des Messeparks zu den Park- und Ladeplätzen.

Das Angebot der Aussteller sind E-Kfz`s, E-Roller, E-Bikes, Pedelecs, Liegeräder, Rharäder, E-Sonderfahrzeuge, E-Leicht-Kfz, E-Fahrzeuge für Kinder und Jugendliche.

Die Hihlights der Veranstaltung sind kostenloser Ladestrom mit einer Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten, außerdem Verzehrgutscheine, interessierte Gäste, Erfahrungsaustausch, vielseitige Ausstellerangebote, interessante Vortragsprogramme, Willkommensgeschenke und vieles mehr.

Programm:

Ab 10 Uhr: Empfang der Sternfahrer am Westtor zum Messepark Landshut und Begrüßung durch das Team von Radio Trausnitz

11 Uhr: Offizielle Begrüßung der Sternfahrer durch Vertreter der Landshuter Umweltmesse, der Stadt Landshut und des Bundesverbandes eMobilität (BEM)

12 Uhr: „Quo vadis Mobilität – Antriebe der Zukunft“ – Impulsreferat und Diskussion mit Prof. Dr. Ralph Pütz, Geschäftsführer BELICON GmbH / Institut für angewandte Fahrzeugforschung und Abgasanalytik, Moderation: Radio Trausnitz

14 Uhr: Preisverleihung an die teilnehmenden E-Mobilisten in den Fahrzeugkategorien

Größte gemeinsam mit E-Fahrzeugen angereiste Gruppe

Weiteste Anfahrt mit einer E-Limousine

Weiteste Anfahrt mit einem E-Kompakt-Pkw

Weiteste Anfahrt mit einem E-Motorrad

Weiteste Anfahrt mit einem E-Bike

Außergewöhnlichstes E-Fahrzeug

15 Uhr: Vorstellung „ecobi“ – Mobilitäts-Sharing mit Elektrofahrzeugen für Landshut und Umgebung

16 Uhr: Verschläft unsere Wirtschaft den Anschluss an die Mobilität von Morgen? Wie Studenten Elektromobilität vorantreiben. Vortrag des Teams des LA eRacing e. V. der Fachhochschule Landshut

 

Den ganzen Tag über ist es möglich, Erfahrungen mit E-Mobilisten und mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft auszutauschen.

E-Mobilität kann man durch Probefahrten mit den Produkten der Aussteller auf dem eigens angelegten Parcours erleben.

Ein Kennenlernen der umweltfreundlichen Produkte und Dienstleistungen der Aussteller der Landshuter Umweltmesse 2018, ist jeder Zeit möglich.

 

-hjl-

 

Fotos: lodermeier

 

*ENDE*

 

Expedition ins ewige Eis – die Antarktis!

 

Nächsten Donnerstag, 22. Februar 2018, um 14.00 Uhr, bietet die CSU-Senioren-Union in der Sportgaststätte des ETSV 09 Landshut, Siemensstraße 2, zu diesem Thema einen bebilderten Reisebericht über eine Schiffsexpedition an.

 

Der Referent Rudi Stettmer wird seine gesammelten Eindrücke und Erlebnisse schildern und die Besucher an den Impressionen über einen einzigartigen Natur- und Erlebnisraum rund um den Südpol teilhaben lassen.

Die Reise führte von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires nach Ushuaia, der „südlichsten Stadt der Welt“, über die Falkland-Inseln, Südgeorgien und Elephant Island zum Weddelmeer und zur antarktischen Halbinsel bis hin zur Drake-Passage, der Wasserstraße um Südamerika.

 

Alle Interessierten sind zu dem kostenlosen Vortrag herzlich eingeladen.

 

Foto: lodermeier

Fairness und Respekt stehen im Vordergrund

Traditionelles Fischessen der Landshuter Sozialdemokraten

 

Am Freitag fand im Saal des Gasthauses Zollhaus das traditionelle Fischessen der Landshuter SPD statt. Bezirkstagskandidat und Stadtrat Gerd Steinberger und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller gingen in ihren Reden auf die kommunal-, landes- und bundespolitische Themen ein. Die innerparteiliche Diskussion um das Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag spielten eine große Rolle.

Harald Unfried äußerte sich im Rahmen seiner Begrüßung zum bevorstehenden Mitgliedervotum über den ausgehandelten Koalitionsvertrag. Die Partei werde den Vertrag im Rahmen mehrerer Info-Veranstaltungen und im Rahmen einer Bundeswahlkreiskonferenz auf Herz und Nieren prüfen und über das Für und Wider eine offene Diskussion führen. Unfried, der wie die Stadtvorsitzende Anja König als Delegierter auf dem SPD-Parteitag in Bonn teilnahm, bezeichnete diesen als stilbildend dafür, wie die Diskussion auch vor Ort zu führen sei. Nämlich mit Respekt vor dem Argument der jeweils anderen Sichtweise. “Für beide Sichtweisen gibt es gute Argumente und alle wollen schließlich das Beste für das Land und die Sozialdemokratie.“, so Unfried. Als ganz und gar nicht stilbildend bewerteten Unfried und König hingegen die jüngsten Querelen der unmittelbaren Parteispitze, die der Glaubwürdigkeit nicht zuträglich gewesen seien. Das müsse aufhören. Viel wichtiger sei es, die inhaltliche Erneuerung der SPD in die Wege zu leiten. Denn unabhängig davon, ob die Große Koalition zustande komme, müsse die Politik nachhaltige Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen etwa bei der Alterssicherung oder der digitalen Arbeitswelt von morgen entwickeln.

Gerd Steinberger machte deutlich, dass er eine große Koalition nicht befürworten könne. „Mir fehlen hier zukunftsgewandte Reformen wie etwa die solidarische und paritätisch finanzierte Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege und Erwerbstätigenversicherung für die Rente, in die alle Menschen mit einbezogen werden.“ Gerade unsere Sozialsysteme müssten zukunftssicher gemacht werden und vor den neoliberalen Tendenzen in Richtung „jeder soll für sich selber sorgen“ geschützt werden. Dies funktioniere aber nur mit echten Reformen und nicht durch einzelne Sozialreparaturen. Eine SPD-geführte Regierung sei hierfür die Alternative und dafür müsse die älteste Volkspartei sich erneuern und ihr klares Profil nach außen hin deutlich machen. Dass die SPD in der Stadtpolitik ebenfalls eine Alternative ist, machte Steinberger an den vielen bürgernahen und sozialen Anträgen deutlich, die die SPD-Fraktion gerade in jüngster Vergangenheit gestellt hat. „Landshut könnte eine moderne und bürgerfreundliche Stadt sein,“, so Steinberger. Das Ergebnis von jahrzehntelanger konservativer Mehrheit im Landshuter Stadtrat sei ein Bürgerbegehren Westanbindung ohne Sicherstellung der Weiterführung durch die Landkreisgemeinden, keine kommunale Wohnungsbaugesellschaft, die schon seit vielen Jahren hätte bezahlbaren Wohnraum schaffen können, keine Machbarkeitsstudie zur Auslagerung der Sportstätten West, keine zeitnahe Erschließung von kostbarem Wohnbauland in der Ochsenau, eine vom Gericht gekänzelte Dultvergabe, kein Lehrschwimmbecken mehr in der Woflgangsschule, keine kostenlose Schülerbeförderung für alle Schüler, wo in anderen Kommunen über vollkommen kostenfreien öffentlichen Nahverkehr nachgedacht wird und auch keinen Zuschussfond für Schulessen für bedürftige Familien in Höhe von maximal 4000 Euro pro Jahr und diese Liste könnte man noch fortsetzen. Für viele freiwillige Leistungen sei kein Geld im Haushalt, dagegen stehe jetzt der Antrag auf eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für die StadträtInnen in Höhe von 125.000 Euro jährlich, die dem Bürger gegenüber nicht vermittelbar sei. „Ich habe den Amtseid so verstanden, dass wir der Stadt und den Bürgern dienen und nicht an Ihnen verdienen und deshalb lehnt die SPD-Fraktion diesen Antrag auch ab.“

Landtagsabgeordnete Ruth Müller verdeutlichte einmal mehr, dass auch beim Koalitionsvertrag die SPD wieder die Arbeit gemacht habe und ca. 70 % aus der Feder der Sozialdemokraten geschrieben sei und die SPD-Führung hier hart verhandelt habe. Für alle politischen Themen konnten positive Aspekte in den Vertrag aufgenommen werden wie etwa Verbesserungen in der Pflege mit 8000 zusätzlichen Stellen und besserer Bezahlung, Verbesserungen für unsere Rentnerinnen und Rentner mit der Einführung der Solidarrente nach 35 Beitragsjahren oder der Aufhebung des Kooperationsverbotes, dadurch sei nun endlich finanzielle Unterstützung der Schulen durch den Bund möglich. „Leider, das gehört beim Ehrlichmachen dazu, konnten wir Vieles, was die Menschen brauchen, mit den Konservativen und Rechts-Konservativen nicht vereinbaren. Das gilt zum Beispiel für die Einführung der Bürgerversicherung. Völlig klar, dass auch mir ein ebensolcher großer sozialdemokratischer Wurf wesentlich lieber gewesen wäre. Für ein Zweckbündnis ist der Koalitionsvertrag aber dennoch eine ordentliche Basis auf dessen Grundlage ich persönlich sage: Damit lässt sich erst mal arbeiten.“

 

Stadtgebiet Landshut

Diebstahl

 

LANDSHUT. Am 17.02.2018 im Zeitraum 12:45 Uhr – 15:00 Uhr wurden dem Geschädigten in der Goethestraße aus der dortigen Tiefgarage seine Felgen samt Sommerbereifung entwendet. Die Felgen wurden hierbei vom dortigen Abstellplatz in der Tiefgarage von einem unbekannten Täter entwendet. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter der Tel. 0871-9252-0.

 

Versuchtes Eindringen in Lebensmittelmarkt

LANDSHUT. Im Zeitraum 12.02.2018 – 17.02.2018 machte sich ein bislang unbekannter Täter mittels mitgeführtem Tatwerkzeug an einem Erdgeschossfenster eines ansässigen Verbrauchermarktes in der Oberndorferstraße zu schaffen. Hierbei wurde versucht, durch mehrfaches Ansetzen das Fenster aufzuhebeln, was jedoch nicht gelang. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter der Tel. 0871-9252-0

 

Diebstahl

 

LANDSHUT. Ein bislang unbekannter Täter machte sich am 16.02.2018 gegen 15:00 Uhr – 15:30 Uhr an dem versperrten Blecheschrank des Geschädigten zu schaffen, welcher mit einem Vorhängeschloss gesichert war und entwendete daraus dessen Geldbeutel samt Inhalt. Der Vorfall ereignete sich in einem ortsansässigen Betrieb im Bereich Am Banngraben. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter der Tel. 0871-9252-0

 

Versuchtes Eindringen in Apotheke

 

LANDSHUT. Am 17.02.2018 in der Zeit von 08:45 Uhr – 09:50 Uhr, machte sich ein unbekannter Täter im Bereich Rennweg an einem Apothekenfenster zu schaffen und versuchte so in diese einzudringen. Dies gelang jedoch dem Täter nicht, so dass lediglich ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich entstand. Wer Angaben zum Täter bzw. Tathergang machen kann, bitte bei der Polizeiinspektion Landshut unter der Tel. 0871-9252-0 melden.

 

Zwei männliche Täter fordern Mobiltelefon oder Geschlechtsverkehr

 

LANDSHUT. Am 17.02.2018 gegen 06:30 Uhr wurde eine weibliche Geschädigte von zwei unbekannten Tätern angefallen, als diese durch den Stadtpark ging. Hierbei packte einer der beide die Geschädigte an der Schulter und forderte von dieser das mitgeführte Mobiltelefon oder Geschlechtsverkehr. Der zweite Täter stand hierbei untätig daneben. Die Geschädigte konnte sich hierbei befreien und flüchtete zu Fuß. Die Geschädigte konnte eine Personenbeschreibung beider Täter abgeben. Weitere Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Landshut unter der Tel: 0871-9252-0

 

 

Gegensätze ziehen sich an

Die „Drei Damen“ präsentieren im Salzstadel ihr aktuelles Programm „Träum weiter“

 

Mit ihren „Drei Damen“ besucht Lisa Wahlandt schon länger die Bühnen und das nicht nur in Bayern. So ist das Musiktrio auch häufiger in Bayern 2 und in der Abendschau zu Gast und sorgt in der deutschen und bayerischen Musiklandschaft für Furore. Mit ihrem aktuellen Programm „Träum weiter“ sind Lisa Wahlandt, Andrea Hermenau und Christiane Öttl am Donnerstag, 8. März, ab 20 Uhr zu Gast im Salzstadel in Landshut. Einlass ist ab 19 Uhr. Das Konzert wird vom Kulturforum in Kooperation mit der Stadtbücherei Landshut veranstaltet.

Geprägt ist der Stil der „Drei Damen“ von vermeintlichen Gegensätzen: Bayern trifft auf Jazz, Chanson auf Pop und Konzerte auf Kabarett. Augenzwinkernd verkuppeln die Musikerinnen so das, was auf den ersten Blick gar nicht zusammen passt, zu einer Mischung aus Unterhaltung und Anspruch. Der Gesang ist dabei oft dreistimmig, die Musikerinnen begleiten sich mit Klavier und Bass. Das kleine Damenorchester ist außerdem aufgerüstet mit Glockenspiel, Kalimba und Meditationszimbeln und spannt so spielerisch einen Bogen zwischen Tango, Pop, Jazz-Bossa-Nova und Weltmusik.

Ihr Debüt feierten die „Drei Damen“ 2013 auf dem Jazzfest Regensburg. 2014 erschien das erste, selbstbetitelte Album. 2016 kam das aktuelle Album „Träum weiter“ heraus. Lisa Wahlandt, von der Presse als „eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas“ honoriert, fungiert bei den „Drei Damen“ als Hauptsängerin. Jazzpianistin, Komponistin und Sängerin Andrea Hermenau sitzt am Klavier und Christiane Öttl, Mitglied des Dozentenensembles des Bayerischen Landesjugendjazzorchesters sowie Multi-Instrumentalistin und Sängerin, spielt Bass. Auf „Träum weiter“ verschlägt es die drei Musikerinnen nach Südfrankreich an die Côte d‘Azur der 50er Jahre. Zu hören sind deutsch- und bairischsprachige Eigenkompositionen mit einer Affinität zu allen Musikstilen, die dem Jazz verwandt sind. Die „Drei Damen“ empfehlen den Zuhörern: Kopfkino entstehen lassen. Träume ausbauen. Das Leben genießen.

Karten gibt es bei der Buchhandlung Dietl unter Telefon 0871/22186 und beim Leserservice der Landshuter Zeitung, Telefon 0871/850-2710, sowie an der Abendkasse. Weitere Informationen sind zu finden unter www.kulturforum-landshut.de.

Foto:

Uli Zrenner-Wolkenstein

 

Die Jazzfreunde Landshut e.V. präsentieren das Richard Ebert Quartett am Samstag, den 24.02.2018 im Gasthaus „Zur Schwimmschule“

Auskomponierte und durcharrangierte Elemente wechseln fließend in interaktive, energiegeladene Improvisationen, um sowohl den Gesamtklang der Band, als auch die Solisten ins Bewusstsein des Hörenden zu rücken, ohne dabei in virtuoser Selbstgefälligkeit zu versinken oder an emotionalem Facettenreichtum und Abwechslung zu verlieren.

Der Zuhörer taucht tief in groteske, gespenstisch entrückte – dann wiederum in phantastische, ja schmeichelnde Traumlandschaften ein oder wird durch kurzweilige, collagenartige Arrangements und musikalische Song- Miniaturen immer neuen, einzigartigen Hörerlebnissen ausgesetzt. Mit einem Saxophonsound, der zugleich Wärme und Klarheit ausstrahlt, entwirft Richard Ebert melodische und rhythmische Strukturen, die sich am Klang seiner Vorbilder orientieren und doch zeitgenössisch wirken. Im Laufe der Stücke wird immer wieder mit den Möglichkeiten der instrumentalen Besetzung gespielt. Solopassagen werden gefolgt von Duos, Trios oder der gesamten Band.

Voller Witz, Spontanität, Poesie und stets am Puls der Zeit verbinden die vier Musiker verspielte Rhythmen mit treibenden Melodien und in sich gekehrten Ostinatofiguren. Rasante Tempowechsel gehen dabei Hand in Hand mit hämmernden Grooves und martialisch anmutenden Riffs.

Modern Jazz mit freshem Flow…Die detailreichen und weit gespannten kompositorischen Bögen finden ihre Entsprechung in wunderbar melodiösen und mit erzählerischem Erfindungsgeist aufgeheizten Improvisationen.

Richard Ebert – Altsaxophon, Mathis Nicolaus – Klavier, Christoph Hutter – Kontrabass, Patrick Neumann – Schlagzeug

Veranstaltungsort:

Gasthaus zur Schwimmschule

Klötzlmüllerstraße 47 – 84034 Landshut

Eintritt:

EUR 15.-/10.-

 

 

Urwahl – Kandidatenforum im Bezirk Niederbayern in Passau

Die FDP Bayern bestimmt den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl erstmalig in einer Urwahl. Alle Mitglieder haben die Möglichkeit abzustimmen, wer Gesicht und Stimme der Freien Demokraten im anstehenden Wahlkampf werden soll.

Am Mittwoch, den 21. Februar 2018 präsentieren sich die acht Kandidaten in Niederbayern und stellen sich den Fragen des Publikums. Der Generalsekretär der FDP Bayern, Norbert Hoffmann, sieht in der Urwahl ein Zeichen für die Offenheit seiner Partei: Mit der Urwahl gehen wir konsequent neue Wege und beweisen, dass die Wahl des Spitzenkandidaten in einem transparenten demokratischen Prozess stattfinden kann.Darüber hinaus könnten sich die Bürger bei den Kandidatenforen von der breiten Aufstellung der FDP in Bayern überzeugen, so Hoffmann weiter.

Das Kandidatenforum beginnt um 19:00 Uhr in der Brauereigaststätte Peschl-Terrasse, Roßtränke 4, 94032 Passau. Alle Parteimitglieder sowie alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich persönlich ein Bild von den Kandidaten zu machen.

 

Bildtext: (v.l.): Die große Bedeutung des Streuobstbaus und seine Potenziale diskutierten Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit den Streuobstbauern Peter Gruber, Jürgen Pompe, und Maria Gruber, Peter Jungbeck von der LfL sowie Matthias Wimmer. 

 

Streuobstanbau erleichtern

MdL Radlmeier diskutiert mit Streuobstbauern

 

In den Räumen der Bio-Mosterei Pompe in Einkreut/Neufahrn i.NB. traf sich Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit Besitzer Jürgen Pompe, Streuobstlandwirte Maria und Peter Gruber aus Lalling, Biohofbesitzer Matthias Wimmer aus Pfarrkirchen und Peter Jungbeck von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Die Runde wollte Antworten auf die Frage finden, wie man die Pflege von Streuobstwiesen im Freistaat erleichtert.

 

Im letzten Jahr hatte Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, die Biomosterei Pompe zum ersten Mal besucht, um sich über den Betrieb und die Arbeit Jürgen Pompes als Moster und Imker zu informieren. Radlmeier war damals begeistert: „Man merkt sofort, mit welch großer Leidenschaft hier gearbeitet wird.“

 

Es wurde aber auch deutlich, dass Anbau, Erhalt und Pflege von Streuobstbeständen oft nicht kostendeckend sei. Deshalb traf man sich nun in größerer Runde erneut, um Lösungen dafür zu erarbeiten. An dem Austausch nahmen auch Maria und Peter Gruber aus dem als „Obstschüssel Niederbayerns“ bekannten Lallinger Winkel im Landkreis Deggendorf und Vorstände der IG bio-zertifiziertes Streuobst Lallinger Winkel GbR, Matthias Wimmer aus Pfarrkirchen, der einen familieneigenen Biohof bewirtschaftet und Fruchtsäfte erzeugt, sowie Peter Jungbeck von der für Streuobst zuständigen Landesanstalt für Landwirtschaft.

 

Ansätze für Verbesserungen gäbe es in verschiedenen Bereichen. Jungbeck machte beispielsweise klar, dass im Freistaat sehr viel für den Streuobstanbau getan werde. Allerdings wäre eine bessere Koordination der einzelnen Akteure wünschenswert. Damit eng verbunden seien die bürokratischen Hürden, wie Maria und Peter Gruber anmerkten. Das saisonabhängige Arbeiten werde etwa durch Warten auf Bescheide erschwert. Matthias Wimmer konnte ebenfalls aus eigener Erfahrung berichten, wie Bürokratie direkt mit finanziellen Nachteilen verbunden sein kann: Ein Förderantrag für eine Anlage sei im vergangenen Jahr lange nicht bearbeitet worden, weil das entsprechende Förderprogramm sich verzögerte. Da er die Maschine aber für das anstehende Mosten dringend brauchte, habe er sie komplett auf eigene Kosten beschafft. Nur eine Woche später sei dann das Programm gestartet.

 

Radlmeier dankte für diese Hinweise: „Im Freistaat haben wir uns den verstärkten Abbau von Bürokratie auf die Fahnen geschrieben. Mit meinem Fraktionskollegen Walter Nussel wurde dafür eigens ein Beauftragter für den Bürokratieabbau in der Staatskanzlei eingesetzt. Dank solcher Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis kann man gezielt an den Problemen ansetzen.“ Ein praxisgerechteres Vorgehen wünschte sich auch Jürgen Pompe bei der Pflege von Streuobstbeständen: Streuobstwiesen pflege man in der Regel im Nebenerwerb. Damit falle man allerdings aus vielen Programmen heraus, da die Flächen zu klein seien. Außerdem müsse man mehr Mittel für die Pflege der Bestände zur Verfügung stellen.

 

Die Bedeutung von Streuobst als Grundlage biologischer und regionaler Lebensmittel nimmt stetig zu, war man sich einig. Man vereinbarte, all die diskutierten Anliegen genauer auszuarbeiten und weiterzuverfolgen. „Mit den Agrar- und Umweltpolitikern der CSU-Landtagsfraktion sowie mit der Staatsregierung werde ich die Anregungen besprechen“, sicherte Radlmeier zu. „Ziel muss es sein, das heimische Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, bevor man etwa Obst aus dem Ausland importiert. Maßnahmen, die die Anlage und die Pflege von Streuobstwiesen erleichtern, dienen nicht nur dem Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft. Streuobstbestände sind auch wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und Grundlage gesunder Lebensmittel“, fasste Radlmeier zusammen.

 

 

Bildtext: Stellvertretender LB-Werkleiter Felix Graf (Dritter von rechts) führt (von links) Frank Steinberger, Sprecher der Grünen im Landkreis Landshut, Peter Hülsen vom Bayerischen Ziegelindustrieverband, Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger und Stefan Gruber, Vorsitzender der Landshuter Grünen- Stadtratsfraktion durch die moderne Mauerziegelproduktion. Im Hintergrund tauschen sich LB-Inhaber Thomas Bader (rechts) und Hedwig Borgmann, Sprecherin der Grünen in der Stadt Landshut, aus.

 

Mit ökologischem Massivbau gegen die Wohnungsnot

Grüne aus Stadt und Landkreis Landshut zum baupolitischen Gespräch bei Leipfinger-Bader

 

Vertreter von Bündnis90/Die Grünen aus Stadt und Landkreis Landshut um die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger und Stefan Gruber, Vorsitzender der Stadtratsfraktion, habensich am Montag bei einem baupolitischen Gespräch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit LB-Inhaber Thomas Bader und Peter Hülsen, Bereichsleiter Politik des Bayerischen Ziegelindustrieverbands, über die aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt und in der Bauwirtschaft ausgetauscht. Ein zentrales Ergebnis: Mit Massivbauweise und mehr Flexibilität für das Erreichen von Energieeinsparvorgaben kann zügig und gleichzeitig ökologisch sinnvoll gebaut werden, um den Wohnraummangel einzudämmen.

„Um die Lage auf dem Immobilienmarkt zu entschärfen, muss die Politik einen Rahmen schaffen, indem schnelleres und günstigeres Bauen möglich ist“, sagte Bader. „Wichtig dafür wäre vor allem, den Bauherren offen zu lassen, wie sie die Werte zur Energieeinsparung erfüllen, anstatt konkrete Bauweisen und Baustoffe vorzuschreiben.“ Gerade der massive Mauerziegel sei ein energetisches und umweltfreundliches Vorzeigeprodukt, das viele Vorteile gegenüber anderen Baustoffen habe.

Durch die Herstellung aus regionalen Rohstoffen ist der Ziegel laut Bader in Sachen Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen. Gleichzeitig erfülle er Top-Werte bei Wärmedämmung, Schall- und Brandschutz. Im Vergleich von Baustoffen gehe es auch oft um die CO2-Bilanz bei der Produktion. „Hier müssen wir uns mit unseren energieeffizienten Standorten nicht verstecken.“ Ökologie, verantwortungsvolle Ökonomie und Soziales seien bei Leipfinger-Bader nicht nur Schlagworte. „Das prägt unsere Unternehmenskultur, weil wir seit knapp zehn Jahren schon Ziegel für Passivhausbauweise anbieten, weil wir Aufträge fast ausschließlich an regionale Betriebe vergeben und weil 80 Prozent der Mitarbeiter aus der unmittelbaren Umgebung unserer Werke kommen.“

 

Zum Vergleich von Ziegel- und Holzbauweise erklärte Bader: „Holzbau ist nicht gleich Holzbau. 80 Prozent der Holzhäuser werden in Holzständerbauweise errichtet. Der prozentuale Holzanteil lässt sich hier fast an zwei Händen abzählen.“ Nur ein massives Holzhaus sei in Sachen Ökologie, Schallund Brandschutz mit einem Ziegelhaus vergleichbar.

„Wir vereinen mit einem Ziegel mit 65 Prozent Holzanteil als Dämmstoff sogar beide Bauweisen in einer, sagte Bader. Das zeige, wie intensiv das Unternehmen an der stetigen Verbesserung des Naturprodukts Ziegel arbeite. Ein umwelttechnischer Durchbruch wird laut dem LB-Chef das Ziegelrecycling sein, für das im Werk Puttenhausen bei Mainburg gerade die weltweit erste Anlage entsteht. „Als erstes Unternehmen der Baustoffindustrie bieten wir ab Herbst einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf an. Dabei können zum Beispiel die Dämmstoffe vollständig wiederverwertet und für neue Ziegel genutzt werden.“

MdL Rosi Steinberger lobte die Umweltanstrengungen des Betriebs: „Der funktionierende Rohstoffkreislauf ist eine der großen Zukunftsfragen. Der Umgang mit unseren Ressourcen ist ein existenzielles Thema für Politik und Gesellschaft. Es ist toll, dass Leipfinger-Bader hier Vorreiter ist.“ Was die bewusste Auswahl des Baustoffes durch Bauherren angehe, sei noch mehr Aufklärung notwendig: „Viele Menschen möchten ökologisch bauen, sind aber mit der Vielfalt des Angebots überfordert.“

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.

Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus. Für den Ausbildungsbeginn 2018 sind noch freie Lehrstellen zu besetzen.