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Verkaufsoffener Sonntag am 10. März 2019

 

Bald heißt es wieder: Auf in die Landshuter Innenstadt!

Die Märkte öffnen bereits um 12 Uhr

 

Am 10. März 2019 findet der nächste verkaufsoffene Sonntag statt und lockt mit zahlreichen Angeboten: nicht nur die Geschäfte in der Innenstadt haben geöffnet, dazu gibt es auch wieder eine große Autoschau in der Neustadt, Dulttreiben und Frühlingsmarkt in der Altstadt und buntes Leben in den zauberhaften Landshuter Gassen.

Die ersten Frühlingsvorboten konnte man  schon genießen, nun wird es Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel mit der ganzen Familie – schließlich wandern die Winterklamotten in den Schrank um Platz für die neue farbenfrohe Frühjahrsmode zu schaffen. Tüpfelchen auf dem modischen I sind da die passenden Accessoires, wie eine trendige Sonnenbrille, schöne Schuhe oder eine chice Tasche. Sport-freunde planen die ersten Bergtouren, Ausflüge mit dem Radl oder träumen schon vom Baden am See, da gehört natürlich die richtige Ausrüstung, ein cooles Outfit oder ein neuer Badeanzug unbedingt dazu! Wer den Frühling im eigenen Garten oder auf dem heimischen Balkon genießen kann, freut sich über einen neuen Grill, ein gutes Buch oder die richtige Musik – eine große Auswahl und perfekte Beratung bieten hier die Landshuter Fachgeschäfte.

Und so viel Bummeln und Shoppen macht hungrig: Viele Straßencafés sind bereits geöffnet und laden zum Erholen und Genießen ein!

Der Antik- und Trödelmarkt macht in diesem Frühling eine kreative Pause. Für interessierte Beschicker findet sich natürlich ein geeignetes Plätzchen (bitte hier ei-ne kurze Mail an info@ili-landshut.de).

Die Geschäfte öffnen um 13.00 Uhr, die Märkte bereits um 12.00 Uhr. Über 3.000 Parkplätze stehen in  zahlreichen Parkhäusern, auf der Grieserwiese oder auf den ausgewiesenen Sonderparkplätzen (Parkplätze der Deutschen Rentenver-sicherung, der Finanz- und Justizbehörden)zur Verfügung.

Landshut freut sich auf viele  Besucher.

Ansprechpartner für weitere Informationen: Daniela Rech, Tel.: 0871/95389907

 

Fotos: ILI

 Pressemitteilung
21.02.2019

Aktuelle Stunde im Landtag: FREIE WÄHLER wollen Automobilstandort Bayern stärken

Eibl: Kaputtreden der Autobranche gefährdet Arbeitsplätze

München. Bayern ist das Autoland: Mehrere zehntausend Arbeitsplätze hängen allein im Freistaat von der Automobilindustrie ab. Doch aktuell steht die Branche vor einigen großen Herausforderungen gleichzeitig: US-Präsident Trumps Androhung von Autozöllen, Brexit, anhaltende Diesel-Diskussion, verändertes Mobilitätsverhalten, Klimaschutz und Digitalisierung setzen die Branche massiv unter Druck. Um den Wandel erfolgreich zu bewältigen, müssen Politik, Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände an einem Strang ziehen. Das hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion heute in ihrer Aktuellen Stunde im Plenum des Landtags gefordert.

„Die Automobilwirtschaft mit ihren Herstellern, Zulieferern und Werkstätten ist unser wichtigster Industriezweig, von dem insbesondere auch der ländliche Raum profitiert. Von keiner anderen Branche hängt Bayerns Wirtschaftskraft so stark ab, wie von der Autobranche“, erklärte Manfred Eibl, wirtschaftspolitischer Fraktionssprecher. Der Freistaat könne es sich nicht leisten, die Autobauer im Stich zu lassen. „Nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten können wir die aktuellen Herausforderungen stemmen.“

Wichtig sei, die Automobilbranche nicht kaputt zu reden. „Das gefährdet nicht nur zigtausende Arbeitsplätze, sondern verengt auch den Blick auf das Thema Diesel“, erklärte Eibl. Dabei sei die Zukunft des Dieselmotors nur eine von mehreren industriepolitischen Herausforderungen: „Wir müssen die Branche dabei unterstützen, neue, innovative Technologien weiterzuentwickeln.“ Ziel sei es, Bayerns führende Position als Premiumstandort sowie als Technologie- und Innovationsführer im Fahrzeugbau zu erhalten, um sowohl die Wertschöpfung vor Ort als auch zukunftsfeste Arbeitsplätze sicherzustellen.

Die Staatsregierung unternehme bereits viel, um die Branche zu unterstützen, so Eibl weiter. Schon im letzten Jahr habe Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit Vertretern der bayerischen Automobilhersteller und großen Zulieferern den Pakt für die Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern unterzeichnet. „Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen“, betont Eibl. Dazu baut die Staatsregierung derzeit verschiedene Arbeitsgruppen auf, die sich mit den drängendsten Zukunftsfragen der Branche beschäftigen sollen.

Foto: Freie Wähler im Landtag
 

 

Flughafen München stellt Messergebnisse vor:

Gute Luftqualität in Wartenberg

                         

Die Flughafen München GmbH (FMG) präsentierte jetzt im Wartenberger Gemeinderat die Ergebnisse der mobilen Luftgütemessungen, die vom 9. Januar bis zum 30. Juni des vergangenen Jahres in der Marktgemeinde durchgeführt wurden. Fazit der Untersuchung: Bei sämtlichen Parametern wurden die einschlägigen Grenzwerte deutlich unterschritten. Hermann Blomeyer, Leiter der Umweltabteilung der FMG, erklärte dazu im Wartenberger Rathaus: „Die von uns ermittelten Werte entsprechen den Messergebnissen, die in Bayern im gleichen Zeitraum in vorstädtischen bis ländlichen Lagen festgestellt wurden. Es konnten keine nennenswerten Belastungen, die auf den Betrieb des Flughafens zurückgehen, konstatiert werden.“

Um die Luftqualität in der Flughafenregion kontinuierlich zu überwachen, betreibt die FMG neben zwei festen Messstationen seit fünf Jahren auch eine mobile Messstation, mit der Schadstoffe systematisch erfasst werden. Diese wurde im Ortsgebiet von Wartenberg für sechs Monate in unmittelbarer Nähe der Marie-Pettenbeck-Schule sowie der Strogenhalle, aufgestellt. Den Standort hatten Vertreter des Bayerischen Landesamts für Umwelt gemeinsam mit Manfred Ranft, dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Wartenberg und dem von der FMG beauftragten  Prüflaboratorium Müller-BBM einvernehmlich festgelegt. Die Durchführung der Messungen übernahmen die unabhängigen Experten von Müller-BBM, die die Ergebnisse anschließend in einem 78 Seiten umfassenden Bericht zusammengestellt haben.

Dem Bericht zufolge liegen alle im Gemeindebereich Wartenberg erhobenen Messwerte deutlich unter den von der 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) zum Schutz der menschlichen Gesundheit vorgegebenen Grenzwerten bzw. unterhalb einschlägiger Beurteilungswerte. Die Untersuchung zeigt, dass der Flughafen München die Luftqualität in Wartenberg nicht in nennenswerten Umfang beeinflusst. Die gemessenen Werte für Stickstoffdioxid (NO2) waren bislang die niedrigsten aller mobilen Messungen. Auch beim Schwefeldioxid (SO2) wurden sehr geringe Konzentrationen registriert. „Mit diesem Bericht haben wir jetzt eine fundierte Studie über die Luftqualität in unserer Gemeinde. Dass die Ergebnisse so gut sind, freut uns natürlich sehr“, erklärte Manfred Ranft, Erster Bürgermeister von Wartenberg.

Im Einzelnen wurden folgende Parameter gemessen: Feinstaub (Partikel PM10  und PM2,5), Stickstoffoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Ozon (O3), Benzo(a)pyren (BaP im PM10) und Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole (BTEX), sowie n-Alkane. Darüber hinaus wurden die für die Bewertung erforderlichen meteorologischen Parameter wie Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck fortlaufend aufgezeichnet.

Als Ergebnis der Messungen wurden folgende Konzentrationen von Luftschadstoffen ermittelt und mit „gut“ bis „sehr gut“ bewertet: Benzol 0,7 µg/m3 („gut“), Stickstoffdioxid (NO2) 14 µg/m3 („gut“) sowie Schwefeldioxid (SO2) 2 µg/m3 („sehr gut“).

Bei den Partikelmessungen für Feinstaub PM10  wurde ein Mittelwert von 17 µg/m3 festgestellt, der als „befriedigend“ eingestuft wurde und den Immissionsgrenzwert von 40  µg/m3  deutlich unterschreitet.

Benzo(a)pyren, u. a. ein Indikator für den Betrieb von Holzfeuerungen, war in Wartenberg nicht nur in den Wintermonaten deutlich höher als in den Sommermonaten, sondern insgesamt höher als am Flughafen.

Der vollständige Messbericht mit allen relevanten Ergebnissen zur mobilen Messung in Wartenberg kann im Internet unterhttps://www.munich-airport.de/luftguete-wartenberg abgerufen werden.

 

Foto: Munich AIrport

 

Feierliche Verabschiedung von Dietmar Franzke

SPD-Fraktion würdigt Franzkes Lebensleistung

 

Am Freitagabend haben die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion ihren langjährigen Kollegen Dietmar Franzke feierlich aus der Fraktion verabschiedet. „Nach 4 Jahrzehnten ist es uns ein großes Anliegen, dass wir in einem besonderen Rahmen unsere Dankbarkeit für das große Engagement und für diese Lebensleistung zum Ausdruck bringen.“, erklärte Fraktionsvorsitzende Anja König.

Ein gemeinsamer Abend im Restaurant Rauchensteiner, an dem nicht nur politisiert wurde, sollte auch dafür genutzt werden, über vergangene Zeiten zu plaudern. Mit dem Ausscheiden von Dietmar Franzke aus der Fraktion gehe auch geballte Fachkompetenz und Erfahrung, dies sei eben der Wermutstropfen dabei. Franzke habe sich bayernweit um die Belange der Menschen verdient gemacht. Für sein hervorragendes Engagement auf allen politischen Ebenen habe er bereits den bayerischen Verdienstorden und die bayerische Verfassungsmedaille in Silber und Gold verliehen bekommen. Auf kommunaler Ebene sei er mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze und mit der Bürgermedaille ausgezeichnet worden. „All diese Auszeichnungen bekommt man für außergewöhnliches Handeln und das Engagement am Menschen und für die Menschen in Bayern und dafür danken wir dir nochmals ganz besonders.“, so König weiter.

25 Jahre Landtag, 40 Jahre Stadtrat, das würden nicht viele Politiker*innen durchhalten, denn dafür braucht es eigene Überzeugung und der Glauben an seine eigenen Ideen genauso wie sehr viel Energie und Kraft. Die habe Franzke aus voller Überzeugung eingebracht. „Wir wünschen dir für die Zukunft viel Gesundheit und die Kraft, die du für deine noch anstehenden Aufgaben in der AWO und im Fischereiverband benötigst, damit auch hier deine Ideen und Vorhaben noch umgesetzt werden.“ Dietmar Franzke war sichtlich gerührt und bedankte sich für den gemeinsamen Abend und das Geschenk. Es sei schon ein großer Schritt, ein Amt, das man über viele Jahrzehnte ausgeübt habe, abzugeben. Aber er sei auch froh darüber, dass die OB-Kandidatin Patricia Steinberger dadurch die Chance erhalte, sich ein gutes Jahr vor der Kommunalwahl in den Stadtrat einzuarbeiten. „Das ist wichtig für Patricia und das ist auch wichtig für die Partei. Und das freut mich dann auf der anderen Seite, dass ich hier auch einen Beitrag leisten kann.“, so Franzke. Die SPD liege ihm sehr am Herzen und deshalb werde er sich auch weiterhin gern einbringen und mit Rat und Tat zu Seite stehen.

 

Foto: SPD

Bildtext: Handballtraining mit den Stars. Möglicherweise übt Christian Prokop (rechts), Trainer der deutschen Nati-onalmannschaft, demnächst mit Grundschülern unserer Region.

 

Grundschulprojekt: Handball-Stars zu gewinnen

Aktuell läuft noch die Bewerbungsphase zum AOK Star-Training, einer gemeinsamen Aktion des Deutschen Handballbundes (DHB) und der Gesundheitskasse

 

Bis 28. Februar haben Grundschulen Zeit, sich unter www.aok-startraining.de ein Training mit vielen aktiven und ehemaligen Nationalspielerinnen und –spielern zu sichern. Ziel der Aktion ist, mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen. „Wenn dieses Grundschulprojekt dabei hilft, dass sich die Kinder mehr bewegen, Spaß haben und im Idealfall sogar ein neues Hobby entdecken, dann haben wir unser Ziel erreicht“, so Birgit Fuchs von der AOK Landshut. Die Gesichter des AOK Star-Trainings sind auch in diesem Jahr die Weltklasse-Torhüterin Clara Woltering und Nationalspieler Paul Drux.

 

Bis zum 28. Februar bewerben

Beim AOK Star-Training können die Kinder im Rahmen eines Handball-Schnupperkurses testen, ob der belieb-teste Hallensport ein Hobby fürs Leben werden könnte. Nach einem kurzen Aufwärmen übt ein prominenter Handballstar mit einer Schülergruppe handballtypische Fertigkeiten und Spielformen. Kleinere Wettbewerbe und am Ende ein Spiel ergänzen den Schnupperkurs. „Selbstverständlich werden auch Autogramm- und Fo-towünsche erfüllt“, so Birgit Fuchs. Im Anschluss an das Gruppentraining findet auf dem Schulhof ein Handball-Fest mit verschiedenen Mitmachaktionen für alle Kinder der Schule statt. Bis zum 28. Februar können interes-sierte Eltern und Lehrer von Grundschülern online unter www.aok-startraining.de begründen, weshalb gerade an ihrer Grundschule das AOK Star-Training stattfinden soll. Insgesamt wird es bundesweit 22 Veranstaltungen geben. Die Tour startet im Mai und endet vor den Som-merferien 2019.

 

Zusätzliche Aktionstage an Grundschulen

Alle Schulen, die sich für das AOK Star-Training bewer-ben, haben die Chance auch an den Grundschulaktions-tagen teilzunehmen. „Wir wollen Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung dauerhaft begeistern, dabei spielen auch die regionalen Handballvereine eine ganz wichtige Rolle“, so Birgit Fuchs. Die bayerischen Vereine bieten Grundschulkindern mit einer „Schnupperhand-ballstunde“ einen bewegungsreichen Vormittag. Auch hier lernen die Schülerinnen und Schüler das Spiel mit Hand und Ball. An verschiedenen Stationen können die Kinder ein Handballabzeichen erwerben. Vermittelt wer-den diese Aktionstage vom Bayerischen Handballver-band (BHV), örtliche Handballvereine organisieren das Schnuppertraining gemeinsam mit den Ansprechpartnern der Grundschulen.

 

Für die Schulen fallen keine Kosten an. Weitere Informa-tionen gibt es im Internet unter www.aok-startraining.de oder bei Birgit Fuchs, Bewegungsfachkraft bei der AOK in Landshut, Telefon 0871 695-108.

 

Urhebervermerk:

© Sascha Klahn/DHB

Bildtext: Die Showkids und Showteens der Narrhalla Pfeffenhausen erfreuten mit ihrem Programm Patienten, Besucher und Mitarbeiter im Kaisersaal der Schlossklinik Rottenburg.

 

Showkids und –teens begeistern Patienten

 

 

Beste Stimmung beim Auftritt der Narrhalla in der Schlossklinik Pfeffenhausen

Am vergangenen Sonntag brachten die Showtanzgruppen „Showkids“ und „Showteens“ der Narrhalla Pfeffenhausen Faschingsstimmung in die Schlossklinik Rottenburg. Mit einer schwungvollen Einlage und tollen Rhythmen erfreuten sie Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Pflegedienstleiterin Ina Stiller begrüßte die Akteure im historischen Kaisersaal der Schlossklinik, der bis auf den letzten Platz mit Zuschauern gefüllt war. Seit Sommer 2018 haben die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Narrhalla Pfeffenhausen unter der Leitung von sechs Trainerinnen für die diesjährige Faschingssaison geprobt und ein abwechslungsreiches Showtanzprogramm einstudiert. Ihre flotten Choreographien führten sie nun auch vor den Patienten, Besuchern und Mitarbeitern der Schlossklinik auf. Die Zuschauer hatten sichtlich Freude an dem gelungenen Auftritt der Showkids und –teens und brachten ihre Begeisterung durch tosenden Applaus zum Ausdruck.

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Neues Trocknungsverfahren für Batterieproduktion

 

Hochschule Landshut erforscht und entwickelt neues Konzept zur Nachtrocknung von Batterieelektroden und Separatoren – Batteriehersteller könnten damit Zeit und Kosten einsparen

 

Lithiumbatterien haben unter anderem den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer geringen Selbstentladung sehr lange gelagert werden können. Dem entgegen wirkt jedoch Wasserdampf, der in Form von Restwasser in den Zellen zu rapidem Leistungsverlust und vorschneller Alterung führt. Ein wichtiger Schritt bei der Herstellung von Batterieelektroden und Separatoren ist daher die gründliche Trocknung bzw. Nachtrocknung der Materialien. Im Rahmen des Forschungsprojekts InTenZ (Intensive Nachtrockung von Komponenten für Lithium-Ionen-Zellen in diskontinuierlichen Trockenöfen) will die Hochschule Landshut gemeinsam mit der TU Braunschweig und dem Karlsruher Institut für Technologie dieses Trocknungsverfahren effektiver gestalten und die Batterieproduktion damit kostengünstiger machen. Das erste Projekttreffen fand im Januar am Technologiezentrum Energie in Ruhstorf an der Rott statt.

 

Herkömmliche Nachtrocknung sehr aufwändig

Die herkömmliche Herstellung von Elektroden und Separatoren erfolgt in Rolle-zu-Rolle-Prozessen, d.h. das Material für Anode und Kathode wird zu einer flüssigen Paste (Slurry) vermischt, die dann – ähnlich wie bei einem Siebdruckverfahren – auf Kupfer- bzw. Aluminiumfolien aufgebracht wird. Die beschichteten Folien laufen zum Trocknen durch Öfen, werden anschließend mittels mehrerer rotierender Walzen verdichtet (Kalandern) und schließlich zu großen Wickeln aufgerollt (Elektrodencoils). Da hierbei aber noch Rest-Feuchtigkeit im Material bleibt, müssen diese Rollen mit einem Gewicht zwischen 30 und 125 Kilogramm ein weiteres Mal abgerollt, nachgetrocknet und wieder aufgerollt werden.

 

Effektive Nachtrocknung durch neues Verfahren

Diesen letzten Schritt wollen die Projektpartner von InTenZ nun vereinfachen, indem bei dem neuen Verfahren die großen Wickel in aufgerollter Form im Trockenofen innerhalb kurzer Zeit bis in die Porenstruktur getrocknet werden sollen. „Beim herkömmlichen Verfahren dauert die Nachtrocknung zirka fünf bis sechs Stunden“, erklärt Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, Projektleiter an der Hochschule Landshut, „mit dem neuen Trocknungskonzept können wir es unter einer Stunde schaffen. Das bedeutet eine enorme Zeitersparnis bei der Batterieproduktion. Darüber hinaus verhindern wir so auch mögliche Beschädigungen und Verunreinigungen der Folien, die durch das erneute Ab- und Aufrollen entstehen können.“

 

Schnellere und günstigere Produktion

Die Hochschule Landshut entwickelt dazu im Technologiezentrum Energie in Ruhstorf ein  Funktionsmuster des neuen Trockenofens, das im Labor als Versuchsmodell das neue Verfahren simuliert. An ihm untersuchen die Projektpartner, wie durch bestimmte Druckprofile und Wärmeeintrag mittels gepulster IR-Strahler Wassermoleküle rasch aus dem Material entfernt und so die Feuchtigkeit schrittweise rausgezogen werden kann. „Unser Ziel ist es, nach kurzer Zeit eine 99,999-prozentige Trocknung zu erreichen“, so Pettinger. Die Simulation vorab diene dazu, die Auswirkung der Nachtrocknung auf das Trocknungsgut zu verstehen und den Prozess bezüglich Zeit- und Energieaufwand zu optimieren. Bis Mai 2020 haben die Projektpartner Zeit. Verläuft das Forschungsprojekt erfolgreich, kann die neue Technologie anschließend als Prototyp entwickelt werden und in die industrielle Anwendung gehen – und die Batteriehersteller könnten schon bald von dem zeit- und kostensparenden Verfahren profitieren.

 

Über das Projekt

Das Projekt InTenZ unter der Schirmherrschaft der Fachgruppe Batterieproduktion des VDMA läuft bis Mai 2020 und wird vom Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. gefördert. Die Projektleiter an der Hochschule Landshut sind Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger und Prof. Dr. Tim Rödiger; die Gesamtprojektleitung liegt bei der Hochschule Landshut. Die Industrietreffen organisiert das Team von Prof. Arno Kwade von der TU Braunschweig. Die Finanzierung des Projekts übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Gesamtsumme liegt bei 790.000 Euro.

Projektpartner: TU Braunschweig

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hochschule Landshut / Technologiezentrum Energie

Gesamtprojektleitung: Hochschule Landshut
Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, Prof. Dr. Tim Rödiger
Förderung Hochschule Landshut: 265.000 Euro
Gesamtprojektsumme: 790.500 Euro
Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Gefördert durch: Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. (AiF)

 

 

Fotos: Hochschule Landshut

Bildtext: Naturschutz lohnt sich: Carolin Seethaler von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Landshut, Bernhard Thalhammer von der Heiliggeistspital-Stiftung der Stadt Landshut und Lothar Zillner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei der Einmessung eines Biotopbaumes. Alle Waldeigentümer, die einen älteren Laubholzbestand besitzen, werden im Rahmen einer Infoveranstaltung am Donnerstag über attraktive und unkomplizierte Fördermöglichkeiten informiert.

 

Attraktive Förderung für Biotopbäume in Privatwäldern

Infoveranstaltung für Waldbesitzer zum Förderprogramm

Im Jahr 2019 schüttet das Bayerische Umweltministerium wieder Gelder für Naturschutz im Wald aus. In Stadt und Landkreis Landshut sind dafür etwa 50.000 Euro vorgesehen, die an private und kommunale Waldbesitzer verteilt werden können. Das Vertragsnaturschutzprogramm „Wald“ honoriert freiwillige Naturschutzleistungen privater oder körperschaftlicher Waldbesitzer, beispielsweise den Erhalt von Biotopbäumen und Totholz. Zu diesem Förderprogramm laden am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und die Unteren Naturschutzbehörden von Stadt und Landkreis Landshut zu einer Informationsveranstaltung ein. Diese findet im Sportheim des TSV Landshut-Auloh, Duniwang 3A, 84036 Landshut, statt und dauert circa eine Stunde. Alle Waldeigentümer, die einen älteren Laubholzbestand besitzen, werden dabei über diese attraktive und unkomplizierte Fördermöglichkeit informiert.

„Wir sprechen hier von einer sehr guten Vergütung für wirtschaftlich eher uninteressante Bäume mit einem herausragenden ökologischen Wert für die Natur“, so Lothar Zillner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. „Der Förderschwerpunkt liegt im Landkreis und in der Stadt Landshut auf der nordexponierten Isarleite zwischen Buch am Erlbach und Niederaichbach, es können aber auch naturnahe Waldbestände außerhalb dieser Kulisse gefördert werden“, fügt Carolin Seethaler von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Landshut hinzu. Die Förderung wird für einen Zeitraum von zwölf Jahren abgeschlossen. Die Höhe der Vergütung beträgt bis zu 195 Euro pro Einzelbaum und wird zu Beginn der Förderperiode ausbezahlt. Gefördert werden bis zu zehn Bäume pro Hektar. Auf der restlichen Fläche wird die Nutzung nicht eingeschränkt.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Rittertreffen im Museum

Kasimir & Ritter Rost am Mittwoch, 20.02.2019, 14 & 16 Uhr

 

Unser tapferer Kasimir will unbedingt Ritter werden. Dafür holt er sich natürlich Rat bei einem echten Mann aus Eisen: bei Ritter Rost.

Am Mittwoch, den 20. Februar um 14 Uhr und um 16 Uhr, veranstalten die Museen der Stadt Landshut gemeinsam mit Susanne Kaiser für Kinder von 5-8 Jahren einen musikalisch-rostigen Nachmittag im KASiMiRmuseum, mit vielen lustigen Liedern, schrottigen Instrumenten und natürlich einem spannenden Ritterturnier. Komm mit und entdecke mit Musik, Gesang und Tanz die große, rostige Welt der Ritter, Drachen und Burgfräulein.

Gemeinsam stimmen wir uns schon einmal ein auf das Kinderkonzert im Salzstadel am 24. Februar. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitte unbedingt bis zum 19.2. anmelden unter Tel. 0871/9223890. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf vier Euro.

 

Foto: KASIMIRmuseum

GIBT ES EINEN NOTFALLPLAN “TRINKWASSER”?

Plenaranfrage zum Thema Trinkwasserversorgung

 

  • Welche Vorkehrungen bestehen in Landshut für den Fall, dass Trinkwasser länger verunreinigt wäre (z.B. in Heidelberg Anfang Februar 2019)?
  • Gibt es einen Notfallplan „Trinkwasser“ (z.B. Verteilung von Trinkwasser durch Feuerwehr, THW und zivile Lebensmitteltransportfahrzeuge, Notbrunnen, Wasseraufbereitungsanlagen)?
  • Unterhält die Stadt Landshut Notbrunnen zu Sicherstellung einer Wasserversorgung (bei Schaden oder Verunreinigung im Leitungskernnetz)?
  • Sind diese Notbrunnen alle in Funktion und wie viele gibt es?
  • Gibt es Notfallpläne um alle Stadtteile und die kritischen Infrastrukturen mit Wasser zu versorgen?
  • Sind in diese Notfallpläne alle BOS-Behörden eingebunden?

 

Anmerkung: In Heidelberg gibt es 32 Notbrunnen außerhalb des Trinkwassernetzes.

 

gez.

Rudolf Schnur

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA