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Dr. Thomas Haslinger: „Wir wollen wieder den OB stellen“ – Die CSU die stärkste gestaltende Partei in Landshut – Jahreshauptversammlung der CSU im Bernlochner-Saal

 

Ein mit erwartungsvollen CSU-Mitgliedern gefüllter Bernlochner-Saal

 

Vortandsmitglied Maximilian Götzer eröffnete die Kreishauptversammlung 

 

Nachdem Stadtrat Maximilian Götzer die CSU-Mitglieder und Gäste im vollbesetzten Bernlochner Saal begrüßen konnte, trat MdL Helmut Radlmeier ans Mikrophon um in einem Abriss seine Landtagsarbeit darzustellen. Radlmeier ging auf seine persönlichen Schwerpunkt-Themen ein: Die Sicherheit und die Gesundheit. „Ohne Sicherheit gibt es auch keine Freiheit!“, bekräftige Radlmeier. Denn was bringe einem alle theoretische Freiheit, wenn man sich nicht mehr aus dem Haus traue, fragte der Abgeordnete. Dank der engagierten Arbeit der Sicherheitsbehörden und der politischen Rahmenbedingungen, sei Bayern das sicherste Bundesland der Republik. Als Landtagsabgeordneter werde er sich weiterhin dafür einsetzen, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Auch bei der medizinischen Versorgung habe man Erfolge erreicht und Maßnahmen gegen den drohenden Mangel an Hausärzten auf den Weg gebracht. Zudem habe man eine bessere Unterstützung der Hebammen erreicht und ein Paket für Pflegebedürfte und pflegende Angehörige verabschiedet. „Gerade für die flächendeckende medizinische Versorgung und damit für die Gesundheit von uns allen, muss alles Erdenkliche getan werden“, forderte Radlmeier. Es herrsche Aufbruchstimmung in der CSU seit Markus Söder der neue Bayerische Ministerpräsident sei und einen klaren politischen Kurs fahre. Mit seinen Aktionen wie das Kreuz in öffentlichen Gebäuden und das Betreiben von bürgerlicher Politik bildet er einen Gegensatz zur Berliner Politik. Es geht schließlich um Bayern. „Wir wollen keine Berliner Verhältnisse im Freistaat Bayern, wir müssen uns abkoppeln von der Politik der Großen Koalition“, so Radlmeier. Er freut sich jetzt schon auf den Wahlkampf mit dem Slogan: „Nur das Beste für Bayern“ zur Landtagswahl im Herbst dieses Jahres.

 

So eine Kresiversammlung macht durstig

 

Im Anschluss der Rede von Helmut Radlmeier wurde ein Wahlausschuss gebildet, um den Delegierten und Ersatzdelegierten für die Delegiertenversammlung der Europawahl zu bestimmen.

Helmut Radlmeier als Delegierter und Dr. Thomas Haslinger als Ersatzdelegierter wurden für die Delegiertenversammlung zur Europawahl annähernd einstimmig gewählt.

 

Hauptredner der Mitgliederversammlung war, wie es sich für eine Kreishauptversammlung gehört, der Vorsitzende Dr. Thomas Haslinger.

Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass man für Parteipolitik zwei oder drei Stunden von seiner Freizeit opfert. Den Kreisvorsitzenden freute es außerordentlich, dass sich so viele Mitglieder und politisch nahestehende Gäste die Zeit genommen haben, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Sechs Punkte waren es, die sich die Vorstandsmitglieder und die Fraktion in einer von externer Management-Unterstützung begleitenden, Klausur vorgenommen haben. Organisation, Mitglieder, Finanzen, Inhalte, Öffentlichkeit und Mandate sind die wichtigen Punkte, denen man sich gewidmet habe. Wichtig sei, wo steht man in einem Jahr. Was die Organisation anbelangt, sei man inzwischen wieder sehr gut aufgestellt. Ein ganz besonderer Dank gilt diesbezüglich der Geschäftsführerin Michaela Lochner, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Arbeitskreise und Strukturen wie man am besten arbeiten kann, hat man neu aufgestellt. Für die nächsten Wahlen will man optimal gerüstet sein. Die CSU-Landshut-Stadt hat zurzeit 660 Mitglieder und man hat damit den Negativtrend, den viele Parteien zu verzeichnen haben, gestoppt. Auf Grund der Bundespolitik habe die Partei immer wieder Austritte zu verzeichnen. Die Aussage des CSU Generalsekretärs eines Generalverdachts über die Partei der AFD, findet Haslinger als nicht zielführend. Gerade in dieser Partei befinden sich ehemalige CSU-Wähler, die sich von der Bundespolitik im Stich gelassen fühlen. Diese muss man mit konservativer, bürgerlicher Politik wieder zurückgewinnen und sie nicht als „braunen Sumpf“ bezeichnen. Die Wählerschaft sei eben verunsichert in unserer unüberschaubaren Zeit.

 

Schatzmeister Stefan Zimmermann hat gut lachen, seine Kasse stimmt wieder

 

Die Finanzen der Landshuter CSU sind geregelt worden. Der neue Schatzmeister Stefan Zimmermann hat es geschafft, dass sich die Finanzen auf dem Weg der Besserung befinden. Immer im Jahr, in der keine Wahl stattfindet, will man eine Antragsdebatte führen. Die Mehrheit in der CSU entscheidet, ob man einen Antrag stellt oder nicht und wird dann einen befürworteten Antrag an die Stadtratsfraktion weiterleiten. In der Öffentlichkeitsarbeit will die CSU im nächsten Jahr besonders gut sein. In den Printmedien sei man deutlich angewachsen. In den Online-Medien muss man noch besser werden und darauf ein besonderes Hauptaugenmerk legen. Traurig sei man in der CSU, denn man hat ein Stadtratsmandat und das Amt des Oberbürgermeisters verloren. Langfristig hat der CSU-Verband Landshut den Anspruch, in der Hauptstadt Niederbayerns, wieder den Oberbürgermeister zu stellen. Von der absoluten Mehrheit im Stadtrat zu träumen wäre stark vermessen, trotzdem muss alles versucht werden, die CSU-Mandate im Stadtrat wieder zu erhöhen. „Wir wollen die stärkste gestaltende politische Kraft in der Stadt Landshut sein,“ so Thomas Haslinger.

Es ziehen im Jahr ca. 5000 Bürgerinnen und Bürger zu- und wieder weg. Der Kern der Landshuter besteht aus ungefähr dreißig- bis vierzigtausend Menschen. Mit diesen „eingesessenen“ Bürgern muss sich die Partei besonders auseinandersetzen und versuchen, sie als Wähler an die CSU zu binden. In einem Seminar hat die Partei daran gearbeitet, wie man die richtigen Kandidaten für eine nächste Stadtratswahl findet. Nach der Landtagswahl wird man sich unmittelbar mit der Kommunalwahl auseinandersetzen, um die Stadtratswahl im Jahre 2020 positiv zu gestalten.

„Warum schaffen wir es in einer der stabilsten Demokratie wie in unserem Lande nicht, in einer kürzeren Zeit eine Regierung zu bilden?, fragt sich Haslinger! Der Auslöser war seiner Meinung nach, als unsere Bundeskanzlerin Merkel in völlig falscher Einschätzung der Folgen, die Grenzen geöffnet hat und damit für das Chaos, für die Angst, für die Unsicherheit und den Zweifel an unserem Rechtsstaat gesorgt hat. Haslinger stellt sich oft die Frage: „Was wird von Kanzlerin Merkel bleiben?“ Es werden drei Dinge sein. Das erste wird sein, sie lebte von den Reformen des ehemaligen Kanzlers Schröder. In der Außenpolitik hat die einst mächtigste Frau der Welt das Problem, dass ihr keiner mehr zuhört, wie man bei dem Besuch in Amerika bei Präsident Trump sehen konnte. Die Weltwirtschaft ist trotz ihrer momentan guten Lage im Sinken begriffen und Haslinger möchte sich nicht ausmalen was kommen wird, wenn die Wirtschaft in Deutschland ins Negative abdrifftet.

Merkel hat es geschafft, die CDU politisch, inhaltlich und personell zu entkernen. In der scheinbaren Ruhe des Wachstums, war dies kein Problem. Der Rückzug der wertkonservativen Politiker wie Friedrich Merz und vielen anderen, Ehe für alle, Wehrpflicht, Atomausstieg, der Angriff auf den Dieselantrieb und damit auf die Autoindustrie, vor allem die Zuwanderung und die Zustimmung für den Doppelpass, waren das Schlimmste für Thomas Haslinger. Man kann nicht zwei Herren dienen, und somit kann man auch nicht zwei Staatsbürgerschaften in Anspruch nehmen. Dies zeigt ein Beispiel der zwei deutschen National-Fußballspieler, die damit ein großes Problem haben.

Die Migrationskrise im Jahre 2015 wird Merkel ihr Leben lang verfolgen. Merkel hat es geschafft, eine Gesellschaft wie die unsere, tief zu spalten. Die Spaltung zieht sich durch Familien, durch Freundeskreise, durch Arbeitskollegen und auch durch Vereine. Die Spaltung der Gesellschaft wird das Prägende bleiben, was der Bundeskanzlerin Merkel auf Ihre „geschichtliche Fahne“ geschrieben werden wird.

Es sei nicht zu akzeptieren, dass sich 200.000 Menschen illegal in Deutschland aufhalten, wie kürzlich gemeldet wurde. Welches Gemeinwesen sei dazu bereit, dass sich diese hohe Zahl an Menschen auf ihrem Grund und Boden aufhält, die keine Berechtigung dazu haben; niemand, betonte Haslinger. Ein Gefühl unter den einheimischen Menschen macht sich breit, für die Zuwanderer werde zu viel Geld ausgegeben und sie müssten dafür aufkommen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die fleißig in ihre Arbeit gehen hinterfragen in diesem Zusammenhang natürlich die Politik und zweifeln an ihr. Wenn die Bevölkerung das Gefühl hat ungerecht behandelt zu werden, sei es die verdammte Pflicht der Politik hierauf zu reagieren.  Es gibt Menschen die zu recht zu uns kommen können, weil sie vertrieben werden. Es gibt aber auch eine sehr große Zahl von Wirtschaftsmigranten, deren persönliche Situation Haslinger verstehen kann. Es sei aber eine Utopie, weiterhin viele Hunderttausende oder Millionen in der Bundesrepublik Deutschland aufnehmen zu können.

Migration ist zwar keine Einbahnstraße, aber Haslinger kann das Gesäusel der Linken nicht mehr hören, man müsse genauso auf die Migranten zugehen wie umgekehrt. „Wir haben die Pflicht in Deutschland, Menschen die sich hier einbringen wollen zu unterstützen, wir aber haben nicht die Pflicht sich von unserer Art zu leben und von unseren Bräuchen zu verabschieden.“

Der CSU-Kreisvorsitzende hat kein Verständnis, wenn christliche Würdenträger ihr Kreuz abnehmen, wenn sie auf Pilgerreise ins Heilige Land reisen. Er würde auch niemals von einem muslimischen Geistlichen verlangen wenn er eine christliche Kirche betritt, dass er die Insignien seiner Religion ablegt.

Der Satz, es soll meinen Kindern einmal besser gehen, den man nach dem Krieg des Öfteren hörte, diesen Satz kann in seiner Bedeutung heute guten Gewissens keiner mehr von sich geben. Es gibt die Rentenproblematik, die Digitalisierung 4.0, die Flüchtlingskrise, viele Themen die den Menschen Sorgen und Ängste bereiten. Darum hat die CSU die Pflicht aus der Geschichte heraus, alles dafür zu tun, dass die jetzigen und zukünftigen Generationen dieses Versprechen noch umsetzen können. Darum freut es Dr. Haslinger, dass so viele junge Mitglieder und Gäste bei dieser Versammlung dabei sind. Die jungen Leute sollen ihre Stimme laut erheben, um in Zukunft nicht unterzugehen.

Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz, so Haslinger. Man muss klar definieren, wer mit welcher Ausbildung zu uns kommen kann um hier bei uns dauerhaft leben zu können. Es gibt Zehntausende Menschen im Lande, die eine Doppelidentität aufweisen, und so weiß man bis heute noch nicht, wer sie sind. Ob er zu Hause Terrorist war oder Straftaten begangen hat. Der Rechtsstaat muss in dieser Sache seiner Rolle wieder gerecht werden.

Es bleibt die Frage, wie kann die CSU die Menschen wieder zurückholen? Es sei wichtig, sich wieder auf die Menschen zu konzentrieren egal welcher Nationalität, die diesen Staat am Laufen halten, gesetzestreu und ehrenamtlich tätig sind, und die Menschen, die uns schützen wie Polizei und Feuerwehr. Die CSU hat in letzter Zeit viel geredet, wichtig wäre es nun dieses Reden in die Tat umzusetzen.

Die Zusammenarbeit mit dem Landshuter FDP-Oberbürgermeister Alexander Putz, der jetzt eineinhalb Jahre im Amt ist, begleitet die CSU-Fraktion konstruktiv aber durchaus kritisch. Mit der SPD wie mit den Grünen ging Haslinger hart ins Gericht. Die Roten beherrschen die „Doppelzüngigkeit“ und Stefan Gruber von den Grünen, einmal selbst CSUler, den Haslinger persönlich sehr schätzt, ihn aber durch seine Kompromisslinie die er im Stadtrat fährt, als „König ohne Land“ apostrophiert.

Einen absoluten Skandal bezeichnet Stadtrat Haslinger die Entscheidung der Grünen in der Angelegenheit Ochsenau. Wenn sich die Grünen bei einem Bürgerbegehren zum sozialen Wohnungsbau beteiligen und sie geleichzeitig gegen eine Bebauung der Ochsenau stimmen sollten, wäre das eine völlig inkonsistente und ziellose Politik.

Trotz der Differenzen mit der Landshuter Mitte, habe Haslinger alle Mitglieder dieser Gruppierung eingeladen zur CSU zurückzukommen und bei ihm, in konservativem Sinne mitzuarbeiten.

„Wir als CSU müssen in Gottes Namen vor keinem politischen Gegner Angst haben, müssen vernünftige Politik machen und damit raus gehen zu den Leuten, dann wird das auch wieder was,“ so der CSU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Haslinger.

Das Thema Oberbürgermeisterkandidat der CSU beschrieb Haslinger als Plan, den man nicht vorzeitig verrät. Er versprach der Versammlung aber, dass nächstes Jahr um diese Zeit der Plan offenbart sein wird. Es wird kein Zögern und Zaudern geben, die CSU wird sich dazu äußern, das darf der Bürger Landshuts auch erwarten.

 

Jung und Alt prägten die Versammlung

 

 

Ein wichtiges Thema war die Neuordnung der Kasse des BWK (Geschäftsstelle Landshut).

Schatzmeister Stefan Zimmermann hat in Verbindung mit dem Kreisvorsitzenden Dr. Haslinger eine Neuordnung durchgeführt und den Rechenschaftsbericht abgegeben.

Kassenstand gesamt am 1.1.2017 – Euro 11.927,49

Am 31.12.2017 – Euro 13.527, 29

Zuwachs von:                                      Euro   1.599, 80

Auf Grund der vorangegangenen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung des BWK bedankte sich der Kassen-Revisor Manfred Wimmer für eine vorbildliche Kassenführung von Schatzmeister Zimmermann.

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde der 10 Punkteplan zur effektiven Begrenzung der Zuwanderung beschlossen.

  1. Bessere Kontrolle der EU-Außengrenzen
  2. Keine Aushöhlung des Dublin-Systems
  3. Asyl- und Entscheidungszentren für die EU in Nordafrika
  4. Ausbau der europäischen Entwicklungshilfe
  5. Beseitigung von Pull-Effekten durch EU-Harmonisierung der                           Asylbewerberleistungen und Umstellung auf Sachleistungen für Nicht-Anerkannten
  6. Ertüchtigung der geplanten AnKER-Einrichtungen
  7. Nachträgliche Alters-, Identitäts- und Sicherheitsüberprüfung
  8. Asylverfahren beschleunigen, Rückführungen forcieren
  9. Konsequente Verfolgung von Verstößen gegen das Ausländerrecht
  10. Ausbildung für Re-Nation-Building

Weitere Anträge aus den Reihen der CSU-Mitglieder wurden behandelt und darüber abgestimmt.

 

-hjl-

 

Fotos: lodermeier

 

PM der CSU-Landshut – Dr. Thomas Haslinger

„Ein großer Erfolg für Landshut und unsere Bürger“ – Bebauung der Ochsenau kommt – Einheimischenmodell auch. „Landshuter Mitte hat sich aus der bürgerlichen Mitte verabschiedet.“

„Ein großer Erfolg für Landshut und unsere Bürger“. Zufrieden äußerte sich der stellv. CSU-Kreisvorsitzende und CSU-Fraktionsvorsitzende Maximilian Götzer zur Entscheidung des Stadtrates die Ochsenau zu bebauen und im Rahmen des Einheimischenmodells den eigenen Landshuter Bürgern die Chance auf Wohnraum zu geben.

Stadtratskollegin Karina Habereder, auf die der Antrag zur Einführung des Einheimischenmodells zurückgeht, betont die Vorteile für die Stadtgesellschaft: „Wir wollen in den Kriterien für die Vergabe vor allem Menschen unterstützen, die zum Zusammenhalt der Stadtgesellschaft wichtig sind – unter anderem sollen Ehrenämter, Pflege von Angehörigen, Kinder und die Herkunft aus der Region Landshut Kriterien für die Vergabe sein. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ist ebenfalls zufrieden: „Wir haben nicht mehr viele Entwicklungsflächen. Und daher wollen wir die die es gibt für unsere Bürger, ihre jungen Familien und diejenigen die Ehrenamtlich tätig sind prioritär vergeben.“

Den Antrag von CSU und JL-BFL unterstützten die Freien Wähler, Stadtrat Robert Neuhauser, Stadträtin Margit Napf und Oberbürgermeister Alexander Putz. Dr. Thomas Haslinger war es wichtig, klare Verhältnisse aufzuzeigen: „Es wurde namentliche Abstimmung beantragt, weil wir finden dass die Bürger und Wähler in Landshut ein Recht darauf haben zu erfahren, wer sich um die Sorgen und die Wohnungssuche der Einheimischen kümmert und wer gegen die eigene Bevölkerung Politik macht, obwohl alle Stadträte um die immensen Schwierigkeiten der normalen Bürger wissen ein Eigenheim zu finden. Insbesondere die Stadträte der Landshuter Mitte haben sich mit ihrer Entscheidung gegen das Einheimischenmodell geistig endgültig von einer bürgerlichen Politik und ihrer ehemaligen Heimat der CSU abgewendet. Ich bin ehrlich schockiert welche Wendung die Stadträte der LM durchgemacht haben und kann nur allen einfachen Mitgliedern der LM anbieten in den Schoß der CSU zurückzukehren, wenn sie wieder von Stadträten vertreten werden wollen, die bürgerliche Politik für Landshut machen.“

Gegen eine Bebauung der Ochsenau für Einheimische stimmten folgende Stadträte:

Grüne Hedwig Borgmann

Sigrid Hagl

Stefan Gruber (Fraktionsvorsitzender)

Dr. Thomas Keyßner (2. Bürgermeister)

Regine Keyßner

Prof. Dr. Frank Palme

SPD Robert Gewies

Anja König (Fraktionsvorsitzende)

Gerd Steinberger

Landshuter Mitte Dr. Maria Fick

Tilmann von Kuepach

Prof. Dr. Thomas Küffner

Claudia Zehentbauer

 

Foto: klartext.LA

Bildunterschrift:

Oberbürgermeister Alexander Putz ließ sich von den Fala-Vorstandsmitgliedern Holger Peters und Dr. Hannelore Omari (von rechts), Geschäftsführerin Dr. Elisabeth-Maria Bauer (Vierte von rechts) und einigen Fala-Projektleiterinnen durch die Jubiläumsausstellung führen.

 

Ehrenamt ist das Tragwerk unserer Gesellschaft“

OB Alexander Putz würdigt Freiwilligenagentur als „unverzichtbar für unsere Stadt“

 

Die Freiwilligen Agentur Landshut (Fala) feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Dazu ist derzeit eine Jubiläumsausstellung im Rathausfoyer zu sehen, die Oberbürgermeister Alexander Putz am Mittwoch besucht hat. Das Motto der Ausstellung – „Engagement ist ein Gewinn“ – könne er nur unterstreichen, sagte Putz: „Das Ehrenamt ist Fundament und Tragwerk unserer Gesellschaft gleichzeitig. Ohne den freiwilligen Einsatz so vieler Bürger, den ich einfach umwerfend finde, könnte die Stadt ihre vielfältigen Aufgaben gerade im sozialen Bereich gar nicht meistern.“

 

Der Beitrag, den die Freiwilligen Agentur dazu seit einem Jahrzehnt leiste, sei nicht genug zu würdigen, betonte der OB. Schließlich sind bei der Fala mittlerweile mehr als 900 Freiwillige registriert, die sich für das Gemeinwohl engagieren möchten. Die Fala vermittelt Interessierte entweder an gemeinnützige Organisationen in der Region weiter oder setzt sie für eigene Projekte ein.

 

Die Möglichkeiten, die die Fala dabei selbst bietet, sind vielfältig. Ob in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Senioren oder Menschen mit Behinderung, aber auch in den momentan besonders gefragten Bereichen Integration und Flüchtlingshilfe: Beinahe allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten kommen die sozialen Initiativen der Fala zugute. Nicht selten decke man damit auch Bereiche ab, die eigentlich in die Zuständigkeit der Stadt fielen, merkte Fala-Vereinsvorstand Dr. Hannelore Omari an. „Wenn diese Aufgaben nicht von Ehrenamtlichen wahrgenommen würden, müssten das professionelle Sozialarbeiter erledigen, die die Stadt natürlich zu bezahlen hätte.“

 

Das bestätigte OB Putz ausdrücklich: „Die Stadt profitiert in jeder Hinsicht von der Tätigkeit der Fala und ihrer guten Vernetzung mit den anderen gemeinnützigen Einrichtungen und Ämtern in der Region. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst der Geschäftsführerin Dr. Elisabeth-Maria Bauer mit ihrem Team, die hervorragende Arbeit leisten.“ Gleichzeitig beeindrucke es ihn immer wieder, wie ausgeprägt die Bereitschaft zu ehrenamtlichen Engagement in der Bürgerschaft nach wie vor sei, lobte Putz: „Das ist einfach sehr schön zu sehen. Dafür kann ich allen Freiwilligen nur im Namen der Stadt danken und der Fala zu ihrem Jubiläum herzlich gratulieren.“

 

Dass der Oberbürgermeister den Einsatz der Fala sehr zu schätzen weiß, nahmen Hannelore Omari, ihr Vorstandskollege Holger Peters und Elisabeth-Maria Bauer ebenso wie einige Projektleiterinnen, die ebenfalls zu dem Termin gekommen waren, sichtlich erfreut zur Kenntnis. Derart ermutigt, brachte Omari freilich auch einen kleinen Jubiläumswunsch vor: „Es wäre uns wirklich ein Herzensanliegen, dass die Stadt sich finanziell noch mehr als bisher für unsere Arbeit engagiert“, sagte sie und verwies darauf, dass die Fala derzeit nur rund ein Viertel ihres Budgets über einen festen kommunalen Zuschuss decken könne. Der Rest, also etwa 75 Prozent der Ausgaben, müsse über Spenden finanziert werden. „Das ist auf die Dauer einfach nicht mehr zu schaffen.“

 

Putz zeigte Verständnis für die Bitte: „Dafür habe ich ein offenes Ohr.“ Über einen entsprechenden Antrag der Fala müsse letztlich aber der Stadtrat im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr befinden, sagte der Rathauschef. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir eine für alle befriedigende Lösung finden werden.“

 

HINWEIS: Die Ausstellung „Engagement ist Gewinn“ ist noch bis Sonntag, 27. Mai, von Dienstag bis Samstag jeweils von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Foto:

Stadt Landshut

 

Die CSU-Fraktion besichtigte vor kurzem das von der Firma Oberhauser sanierte Gebäude an der Luitpold – Ecke Schwimmschulstraße.

Die Mitglieder der Fraktion konnten sich von der fachgerechten Sanierung überzeugen, die zur Bereicherung des gesamten Areals beiträgt.

 

Das dreigeschossige Eckhaus (ehemals Metzgerei Fischer) mit Hausfigur eines hl. Florian in der Luitpoldstraße 11 ist als Einzeldenkmal in der Denkmalliste der Stadt Landshut geführt.

Erbaut wurde es im Jahr 1907 von der Landshuter Baufirma Cormeau als Wohn- und Geschäftshaus. Von den folgenden Besitzern wurde im Keller eine Metzgerei mit Geschäft im Erdgeschoss betrieben, welche nach Erwerb des Gebäudes von der Familie Fischer bis 2013 weitergeführt wurde.

Die Firma Oberhauser begann im Sommer 2017 mit der Sanierung des Hauses und hat diese im April abgeschlossen.

An der Fassade wurden neben dem neuen Anstrich, einer neuen Dacheindeckung mit Biberschwanzziegeln und Spenglerarbeiten in Kupfer, auch sämtliche vorher eingebauten Kunststofffenster durch denkmalgerechte Holzfenster mit Schallschutzverglasung ersetzt.

Die Farbgestaltung der Fassade wurde nach Durchführung einer Befunduntersuchung durch die Denkmalschutzbehörde vorgegeben.

Eine komplette Überarbeitung von Elektro, Heizung und Sanitär, eine Neugestaltung der Bäder, Instandsetzung aller Innenwände, Neumontage der abgehängten Decken und Dämmung des Dachgeschosses, bringen das Denkmal auch technisch wieder auf Vordermann.

Um den Altbau-Charme des Gebäudes zu betonen, wurden stilprägende Bauteile wie die Innentüren mit ihren Messingbeschlägen, die Metallbalkone, die Holzwangentreppe und die Fischgrät-Parkettböden erhalten und aufwändig saniert bzw. passend ergänzt.

So sind 8 großzügige Einheiten von 90 bis 130 m² entstanden, welche als Büro- bzw. Wohnräume genutzt werden.

 

Foto:: klartext.LA

Breites Bündnis für zweijähriges Moratorium

Alle Naturschutzverbände einig – Arche Noah Ochsenau soll zunächst gründlich untersucht werden

 

Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch in der Ochsenau/ehemaliger Standortübungsplatz nähe Auloh waren sich der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Naturwissenschaftliche Verein Landshut (NVL) und die neu erstarkte Bürgerinitiative einig, dass die  Ochsenau während der nächsten zwei Jahre einer weiteren vertieften Untersuchung bezüglich ihrer Artenzusammensetzung und Wertigkeit  unterzogen werden soll.

Der NVL mit Unterstützung von Experten der Technischen Universität (TU) München und der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) hat der Stadt ein großzügiges Angebot unterbreitet, diese Untersuchung kostenlos und ergebnisoffen in den nächsten zwei Jahren durchzuführen..

Die Experten schätzen das Gebiet der Ochsenau nach ersten Untersuchungen als eine unbedingt schützenswerte Arche Noah mit deutschlandweit einmaliger Tier-, Pflanzen- und Wiesenpilzwelt ein. Unter anderem wurde erst kürzlich ein sensationeller Fund entdeckt, ein reliktäres, ausbreitungsschwaches Urinsekt, welches bislang deutschlandweit nur in der Ochsenau gefunden wurde.

Weiter kommen zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und Pilze in diesem Gebiet vor.

 

Aufgrund der neuen Erkenntnisse, sprechen sich alle hier versammelten Vereine und Verbände für eine ergebnisoffene Untersuchung der Artenzusammensetzung und der Ausgleichbarkeit der geplanten Eingriffe aus. Auch die Kreisgruppenvorsitzende der BUND- Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Kathy Mühlebach-Sturm, betonte, dass der BN ausdrücklich hinter dieser Forderung stehe. In der jetzigen von den Befürwortern einer Bebauung der von 40% der ehemaligen Panzerwiese verbreiteten Eile sehen die Anwesenden die Gefahr, jetzt schnell Fakten schaffen zu wollen.

 

Der Landshuter Stadtrat stimmt am Freitag darüber ab, ob eine für die Stadt kostenfreie Untersuchung durch den NVL in den nächsten zwei Jahren stattfindet oder ob fast die Hälfte dieser einmaligen Landschaft ein Bebauungsplan erstellt  werden soll.

 

Benjamin Zaremba, Sprecher der BI „Schützt die Ochsenau bei Auloh“, meinte am Mittwoch beim Treffen der verschiedenen Naturschützer „Es wäre schlichtweg falsch zu glauben, dass über das Gebiet mit seiner einzigartigen Flora und Fauna bereits alles Nötige bekannt sei, um zu entscheiden oder das Gebiet zu „verplanen“.

 

Dr. Stefan Müller-Kroehling führte aus: „Wenn, wie behauptet wird, das Gebiet bereits ausreichend erforscht ist, warum wollte man dann Wälder roden, in denen stark gefährdete Totholzkäfer leben, und die erst wir gefunden haben? Und was weiß die Stadt konkret über das deutschlandweite einzige Vorkommen des zweizähnigen Springschwanzes in dem Gebiet? Wo genau kommt er im Gebiet vor? Die Behauptung, diese Art sei durch den Klimawandel zugewandert, ist nachweislich falsch.“

 

Bei dieser Besichtigung vor Ort waren vertreten: vom Naturwissenschaftlichen Verein 1. und 2. Vorsitzender Dr. Xaver Menhofer und Dr. Müller-Kroehling und das Ehrenmitglied Rudolf  Boesmiller, vom Landesbund für Vogelschutz 1. Kreisgruppvorsitzender Christian Brummer, vom BUND Naturschutz 1. Kreisgruppenvorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm und von der Bürgerinitiative Benjamin Zaremba (Sprecher) und mehrere BI-Mitglieder.

 

Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch in der Ochsenau/ehemaliger Standortübungsplatz nähe Auloh waren sich der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Naturwissenschaftliche Verein Landshut (NVL) und die neu erstarkte Bürgerinitiative einig, dass die  Ochsenau während der nächsten zwei Jahre einer weiteren vertieften Untersuchung bezüglich ihrer Artenzusammensetzung und Wertigkeit  unterzogen werden soll.

Der NVL mit Unterstützung von Experten der Technischen Universität (TU) München und der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) hat der Stadt ein großzügiges Angebot unterbreitet, diese Untersuchung kostenlos und ergebnisoffen in den nächsten zwei Jahren durchzuführen..

Die Experten schätzen das Gebiet der Ochsenau nach ersten Untersuchungen als eine unbedingt schützenswerte Arche Noah mit deutschlandweit einmaliger Tier-, Pflanzen- und Wiesenpilzwelt ein. Unter anderem wurde erst kürzlich ein sensationeller Fund entdeckt, ein reliktäres, ausbreitungsschwaches Urinsekt, welches bislang deutschlandweit nur in der Ochsenau gefunden wurde.

Weiter kommen zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und Pilze in diesem Gebiet vor.

 

Aufgrund der neuen Erkenntnisse, sprechen sich alle hier versammelten Vereine und Verbände für eine ergebnisoffene Untersuchung der Artenzusammensetzung und der Ausgleichbarkeit der geplanten Eingriffe aus. Auch die Kreisgruppenvorsitzende der BUND- Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Kathy Mühlebach-Sturm, betonte, dass der BN ausdrücklich hinter dieser Forderung stehe. In der jetzigen von den Befürwortern einer Bebauung der von 40% der ehemaligen Panzerwiese verbreiteten Eile sehen die Anwesenden die Gefahr, jetzt schnell Fakten schaffen zu wollen.

 

Der Landshuter Stadtrat stimmt am Freitag darüber ab, ob eine für die Stadt kostenfreie Untersuchung durch den NVL in den nächsten zwei Jahren stattfindet oder ob fast die Hälfte dieser einmaligen Landschaft ein Bebauungsplan erstellt  werden soll.

 

Benjamin Zaremba, Sprecher der BI „Schützt die Ochsenau bei Auloh“, meinte am Mittwoch beim Treffen der verschiedenen Naturschützer „Es wäre schlichtweg falsch zu glauben, dass über das Gebiet mit seiner einzigartigen Flora und Fauna bereits alles Nötige bekannt sei, um zu entscheiden oder das Gebiet zu „verplanen“.

 

Dr. Stefan Müller-Kroehling führte aus: „Wenn, wie behauptet wird, das Gebiet bereits ausreichend erforscht ist, warum wollte man dann Wälder roden, in denen stark gefährdete Totholzkäfer leben, und die erst wir gefunden haben? Und was weiß die Stadt konkret über das deutschlandweite einzige Vorkommen des zweizähnigen Springschwanzes in dem Gebiet? Wo genau kommt er im Gebiet vor? Die Behauptung, diese Art sei durch den Klimawandel zugewandert, ist nachweislich falsch.“

 

Bei dieser Besichtigung vor Ort waren vertreten: vom Naturwissenschaftlichen Verein 1. und 2. Vorsitzender Dr. Xaver Menhofer und Dr. Müller-Kroehling und das Ehrenmitglied Rudolf  Boesmiller, vom Landesbund für Vogelschutz 1. Kreisgruppvorsitzender Christian Brummer, vom BUND Naturschutz 1. Kreisgruppenvorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm und von der Bürgerinitiative Benjamin Zaremba (Sprecher) und mehrere BI-Mitglieder.

 

Foto: Winfried Wiesnet

 

Landshuter Unternehmen für Bayerischen Familienunternehmerpreis nominiert

Verband würdigt soziales Engagement der Josef Urzinger GmbH

 

Landshut/München, 16. Mai 2018. Der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER hat die Nominierten für den diesjährigen Bayerischen Familienunternehmerpreis bekannt gegeben. In der Kategorie „Soziales Engagement“ ist die Josef Urzinger GmbH mit Sitz in Landshut nominiert.

Das Textilleasing-Unternehmen wurde 1897 gegründet und wird heute in vierter Generation von Dagmar Urzinger, Annette Urzinger-Judenhofer und Claudia Urzinger-Woon geführt. Das Unternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 30 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören große Kliniken, Lebensmittelkonzerne sowie große Hotels.

Daniel Mannstedt, Sprecher der Jury: „In seiner langen Unternehmensgeschichte hat die Josef Urzinger GmbH seine soziale Verantwortung stets ernst genommen. So engagiert sich das Unternehmen sehr für seine Mitarbeiter und gehört zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region.“

Geschäftsführerin Claudia Urzinger-Woon: „In der Kategorie Soziales Engagement nominiert zu sein, freut uns sehr und bestärkt uns darin, dass wir den richtigen Weg gehen. Wir sind uns immer bewusst, dass unsere Mitarbeiter die Zukunft des Unternehmens sind. Vor allem mit Nachwuchs aus den eigenen Reihen stellen wir uns langfristig gut auf und darum investieren wir jedes Jahr nicht nur in Neuerungen und innovative Strategien, sondern in ganz besonderem Maße in Aus- und Fortbildung.“

Mit der Auszeichnung würdigt der Verband jedes Jahr den Einsatz von Familienunternehmern für ihre Region. Der Preis setzt ein Zeichen für soziales Engagement im Freistaat. Die weiteren Nominierten in der Kategorie „Soziales Engagement“ sind die Carl Schlenk AG mit Sitz in Nürnberg und die Modehaus Garhammer GmbH aus Waldkirchen. Der Preis wird am 08. Juni 2018 im Anschluss an den Bayerischen Familienunternehmer-Kongress im Erich Sennebogen Museum in Straubing vergeben. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zum Preis finden Sie hier.

 

Digitales Erinnern an Müllabholen

Abfall-App des Landkreises wird gut angenommen

 

Rund 6.200 Mal ist die kostenlose „Abfall-App Abfall+“ des Landkreises Landshut bereits heruntergeladen worden – das Sachgebiet für Abfallwirtschaft, die die App laufend betreut, zeigte sich zufrieden seit der Einführung im Januar.

 

Neben den ausgedruckten Abfuhrkalendern, die in den Rathäusern aufliegen oder auch online abrufbar sind, stellt die App eine ideale Ergänzung für den Hausgebrauch dar. So erinnert die App daran, für welche Tonne die Abholung ansteht. Sollte es beispielsweise wegen Baustellen oder Glatteis im Winter zu Verschiebungen kommen, informiert eine Push-Nachricht über einen neuen Abholtermin.

 

Wer sich schon immer unsicher war, welche Materialien im Gelben Sack entsorgt werden oder wann die nächste Abfallsammelstelle geöffnet hat, wird auch zu diesen Fragen in der App fündig. Auch die regelmäßigen Problemmüllsammlungen werden hier angekündigt.

 

Eine besondere Funktion stellt der „Verschenkemarkt“ dar, in dem gut erhalte Möbel und andere Gegenstände kostenlos den Besitzer wechseln können, wenn sie zu schade zum Entsorgen sind.

 

Die Abfall-App ist unter diesem Stichwort kostenlos für Android-Nutzer im Google Play Store oder für das Betriebssystem iOS im App Store verfügbar. Nach der Anmeldung können Ort, Straße und Abfallart, an die erinnert werden soll, individuell ausgewählt werden.

 

Weitere Informationen zur Abfall-App und der Abfallwirtschaft des Landkreises allgemein finden Sie unter www.landkreis-landshut.de/landkreis-einrichtungen/abfallwirtschaft.

 

Fraktionen von CSU und Junger Liste / BFL stellen gemeinsamen Antrag zum Plenum am Freitag:

Wohnraum schaffen für Landshuter – ja zur Bebauung der Ochsenau unter der Prämisse des Einheimischenmodells

 

Die Fraktionen von CSU und Junger Liste / BFL sind sich einig. Im Rahmen eines Antrages zum Plenum am Freitag werden sich beide Fraktionen gemeinsam für eine Bebauung der Ochsenau aussprechen. „Landshut benötigt Wohnraum, daher werden wir der Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Ochsenau zustimmen“, äußert Bernd Friedrich, stellv. Fraktionsvorsitzender JL/BFL.

Dabei ist es den Fraktionen aber wichtig, dass der Oberbürgermeister sein Versprechen umsetzt und die entsprechenden notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen (Straßen, Kindergarten, Schule, Nahversorger) zügig umsetzt.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU, Maximilian Götzer, macht deutlich: „Wir sind für die Bebauung, aber die infrastrukturellen Rahmenbedingungen müssen passen.“

Wichtig ist den beiden Fraktionen aber vor allem, dass hauptsächlich Einheimische von dieser Bebauung profitieren. Dr. Thomas Haslinger dazu: „Das seinerzeit unter Oberbürgermeister Josef Deimer mit dem Bund Naturschutz ausgehandelte Vorgehen, Schutz eines Großteils der Natur und Bebauung von gut 20 Hektar, war sehr weitsichtig und absolut richtig. Keiner konnte jedoch damals den Wohnungsdruck abschätzen. Daher wollen wir vor allem unsere Landshuter Bevölkerung mit Wohnraum versorgen. Mittel dazu ist für uns das Einheimischenmodell, über das wir a. Wohnraum priorisiert unseren einheimischen landshuter Bürgern und b. auch zu einem gewissen Grad vergünstigt zur Verfügung stellen wollen. So sollen gerade junge Familien und Normalverdiener eine Chance erhalten, in unserer schönen Stadt zu bleiben.“

 

Foto: lodermeier

Exhibitionist auf der Ringelstecherwiese

LANDSHUT. Am Dienstag, gg. 17.15 Uhr, wurde die Polizei in die Wittstraße zur Grünanlage an der Ringelstecherwiese gerufen. Ein 23-jähriger Asylbewerber aus dem Landkreis belästigte im stark angetrunkenen Zustand mehrere Schülerinnen aus Landshut, indem er sie ansprach und die körperliche Nähe suchte. Als er mehrfach aufgefordert wurde, dies zu unterlassen, entblößte der Mann vor den 17- bis 18-jährigen Schülerinnen sein Geschlechtsteil. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er wurde aufgrund seines Zustands in einer Arrestzelle ausgenüchtert. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischen Handlungen eingeleitet.

 

Gretlmühle: Grillverbot aufgehoben

Da die Waldbrandgefahr durch die zwischenzeitlich gefallenen Niederschläge gesunken ist, wird ab sofort das Grillverbot auf dem Grillplatz im Naherholungsgebiet Gretlmühle aufgehoben. Es ist allerdings zu beachten, dass das Grillen nur auf dem mit Baumstämmen begrenzten Grillplatz erlaubt ist und die Asche ordnungsgemäß in den bereitgestellten Metalltonnen entsorgt werden muss. Zudem sind die Öffnungszeiten, von 9 bis 21 Uhr, zu beachten.

 

Foto: lodermeier