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Mit dem Rad zur Arbeit (MdRzA): Gesundheitsaktion erfolgreich abgeschlossen

Martina Abeltshauser gewinnt den regionalen Hauptpreis

 

„Viel bewegen, Preise gewinnen und außerdem noch die Umwelt schonen – bei der gemeinsame Gesundheitsinitiative von AOK und ADFC erreichen die Teilnehmer gleich alle drei Dinge auf einmal“, freut sich Gerald Angstl, Koordinator MdRzA bei der AOK Landshut. Nach Abschluss der Aktion wurde nun die Gewinnerin ermittelt. Ein trendiges, hochwertiges Fahrrad der Marke bergamont bicycles gewann Martina Abeltshauser aus Ergoldsbach. „Ich bin das erste Mal bei der Aktion dabei und habe gleich den 1. Preis gewonnen. Ich kann nur jedem empfehlen, im nächsten Jahr ebenfalls mitzumachen: Radfahren hält mich gesund und vor allem auf dem Heimweg kann man wunderbar von der Arbeit abschalten“, sagt die Gewinnerin. Der Preis wurde wie immer gesponsert und nicht aus AOK-Mitgliedsbeiträgen finanziert. Ein großes Dankeschön an Werner Braun von der Firma Zweirad Pritscher für das Sponsoring.

 

Die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ hat bayernweit über 60.000 Menschen bewegt – so viele wie noch nie. Insgesamt radelten die Teilnehmer rund 18 Millionen Kilometer. Durch den Verzicht aufs Auto haben sie über 3.500.000 Kilogramm CO2 eingespart. „Damit ist die Aktion ein Gewinn sowohl für die Umwelt, aber vor allem auch für die Radler selbst – denn Radfahren ist gesund“, sagt Richard Kirmaier, AOK-Direktor aus Landshut. So stärkt Radeln das Herz-Kreislauf-System, hilft beim Abnehmen, kräftigt die Muskeln und schont die Gelenke. Im Stadt- und Landkreis Landshut nahmen insgesamt 811 Beschäftige aus 184 verschiedenen Betrieben an der Aktion teil. Das sind 42 Prozent mehr Teilnehmer als im Vorjahr. „Sehr gut angenommen haben die Teilnehmer in diesem Jahr die Möglichkeit, sich online zur Aktion anzumelden und ihren Aktionskalender auch online zu pflegen“, so Gerald Angstl Bayernweit nutzte mit 54 Prozent gut die Hälfte der Teilnehmer das digitale Angebot.

 

Der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell. Staatsministerin Melanie Huml vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege ist die Schirmherrin der Aktion.

 

Bildunterschrift: Direktor Richard Kirmaier, Gerald Angstl, Martina Abeltshauser und Werner Braun/Zweirad Pritscher (von links)

Bild: AOK

 

ZU SEINEM TRADITIONELLEN HERBSTKONZERT

am Sonntag, 26. November, um 11 Uhr, im Rathausprunksaal, das Oberbürgermeister Alexander Putz eröffnen wird, lädt das Blasorchester der Städtischen Musikschule ein. Unter der Leitung von Claudio Temporale widmen sich die gut 40 Musiker neben klassischen Originalkompositionen für Blasorchester von Jan Van der Roost und Fritz Neuböck dem Soundtrack der Abenteurer und Helden: Star Trek, Robin Hood und The Legend of Zelda werden zu hören sein. Das Konzert wird moderiert von Christoph Schmid. Eintrittskarten gibt es in der Städtischen Musikschule. Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Restkarten werden am Konzerttag ab 10 Uhr an der Konzertkasse im Rathaus verkauft.

Foto:

Stadt Landshut

 

Regierungspräsident besucht das bfz Landshut

Rainer Haselbeck informiert sich über Digitalisierungsausbildung und Fachkräftesicherung

 

Regierungspräsident Rainer Haselbeck hat sich am Freitag mit Wolfgang Maier, Sachgebietsleiter der Wirtschaftsförderung der Regierung von Niederbayern, am Hauptstandort Landshut der Beruflichen Fortbildungszentren (bfz) der Bayerischen Wirtschaft über die Ausbildung rund um die Digitalisierung informiert. Außerdem tauschten sich Haselbeck und Maier mit bfz-Leiterin Ingrid Schmidt über die Integration von Studienabbrechern und ausländischen Fachkräften auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aus.

„Wir helfen dabei, die Menschen fit für die heimische Wirtschaft und die Digitalisierung des Mittelstands zu machen“, sagte Schmidt. Seit Oktober werden zum Beispiel drei mit Zuschüssen des Freistaats finanzierte 3D-Drucker in Qualifizierungskursen eingesetzt, um die Teilnehmer auf die Technikanforderungen und komplexe Anlagenführung vorzubereiten. „Das bfz leistet wichtige Arbeit für Niederbayern“, sagte Haselbeck. „Denn nur wenn es in der Region gut um Arbeit und Beschäftigung steht, sind Staat und Gesellschaft handlungsfähig für Verbesserungen in allen Bereichen.“

Damit die Wirtschaft vor Ort läuft und vor allem die dringend benötigten Fachkräfte bekommt, ist das bfz in vielen weiteren Projekten aktiv. Am Standort Landshut gibt es unter anderem eine vom Freistaat Bayern geförderte Beratungsstelle für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Dort wird für Einwanderer aus Osteuropa sowie Nord- und Südamerika, aber auch für Flüchtlinge geklärt, wie die in ihrer Heimat erworbenen Qualifikationen in Deutschland anerkannt werden und auf dem deutschen Arbeitsmarkt einsatzfähig sind. Daneben unterstützen bfz-Jobbegleiter und ein bfz-Akquisiteur für Studienabbrecher die nachhaltige Platzierung von Fachkräften in niederbayerischen Unternehmen in Ausbildung und Arbeit. Beide Projekte werden vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Der Jobbegleiter betreut geflüchtete Menschen nach der Arbeitsaufnahme bis zu sechs Monate, damit sie sich im neuen Umfeld stabilisieren und langfristig beschäftigt bleiben können. „Diese Brückenfunktion des bfz ist entscheidend für eine gelungene Integration“, sagte Haselbeck.

Um Studienabbrechern eine neue berufliche Perspektive zu geben und geeignete Auszubildende für die Betriebe zu gewinnen, berät das bfz Studienabbrecher rund um den Eintritt in eine duale Berufsausbildung. In Zusammenarbeit mit den Hochschulen in der Region unterstützt der Berater des bfz Studienabbrecher bei einer beruflichen Neuorientierung, der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und bei der Bewerbung. Laut Maier steckt in dieser gut qualifizierten Gruppe ein Riesenpotenzial für die Betriebe. „Das ist eine große Hilfe für die Unternehmen, gerade im Handwerk“, sagte auch der Regierungspräsident. „Dieses Projekt könnte durchaus auch für die Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst interessant sein.“

 

Über das bfz Landshut

Das bfz begleitet Jugendliche von der Berufswahlentscheidung bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Es kümmert sich in der Erwachsenenbildung um die Eingliederung von Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt und um die berufsbegleitende Weiterbildung von Fachkräften, damit sie Schlüsselpositionen übernehmen können. Außerdem setzt es sich für die berufliche Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen sowie für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ein.

Das bfz Landshut hat elf Außenstellen in Niederbayern – unter anderem an den Standorten Vilsbiburg, Dingolfing, Landau, Straubing, Deggendorf und Regen. 150 festangestellte Mitarbeiter kümmern sich um die Betreuung von Seminarteilnehmern, Unternehmen und die Verwaltung. Das bfz Landshut hat bisher mit rund 5700 Firmen in der Region erfolgreich zusammengearbeitet. Bedeutsame Partner sind die Arbeitsagenturen, Jobcenter, Renten- und Unfallversicherungsträgern, Kommunen und Schulen.

In ganz Bayern hat das bfz 24 Hauptstandorte und 150 Außenstellen, in denen mehr als 3600 festangestellten Mitarbeitern allein im vergangenen Jahr rund 92 000 Teilnehmer in den verschiedenen Bildungsprojekten betreut haben.

 

Bildtext:

So bayerisch kann Digitalisierung sein: Ingrid Schmidt, Leiterin des bfz, überreichte Regierungspräsident Rainer Haselbeck (links) und Wolfgang Maier, Leiter der Wirtschaftsförderung der Regierung von Niederbayern, einen bayerischen Löwen in bfz-Grün aus dem 3D-Drucker.

 

 

Verlängerte Öffnungszeiten der Ausstellungen in der Stadtresidenz am Wochenende

Am kommenden Wochenende ist wieder Haferlwinter in der Stadtresidenz.

Passend dazu laden die Museen der Stadt Landshut ein, die vier Ausstellungen „ArchäologieRegion Landshut“, „Sammellust“, „KeramikRegion Landshut“ und „Maria Proebst – Grafik“ im 2. und 3. OG der Stadtresidenz zu besuchen. Damit genügend Zeit für einen entspannten Gang durch die Ausstellungen bleibt, sind die Öffnungszeiten an diesem Wochenende verlängert: Freitag und Samstag bis 19 Uhr und Sonntag bis 18 Uhr.

 

Bildunterschrift: Maria Proebst – „Am Abend“

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BAIRISCH, EINE STERBENDE SPRACHE? – 2. FBSD-Dialektforum im Kulturzentrum Holzhausen – Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit des Fördervereins

Nach dem großen Erfolg des 1. Dialektforums 2016 veranstaltete der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V. vom 17. bis 19. November sein 2. Dialektforum im Kulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes in Holzhausen bei Geisenhausen.

Der Verein wurde im Jahre 1989 gegründet und wird vom 1. Vorsitzenden Horst Münzinger und seinem Stellvertreter Siegfried Bradl geführt. Wie Siegfried Bradl in einem Interview mit klartext.LA berichtete, ist ihm und seinen Mitstreitern um die bairische Sprache mit ihren Dialekten schon länger aufgefallen, dass der Dialekt bröckelt. Aus diesem Grunde hat sich im Chiemgau eine Interessengruppe zusammengetan und den Förderverein Bairische Sprache und Dialekte gegründet. In der Zwischenzeit haben die Vorstände des Fördervereins versucht den Verein professionell aufzustellen, d.h. dem Verein dadurch eine gewisse Stellung in der Szene zu geben. Dies ist ihnen sehr gut gelungen, denn inzwischen zählt der Verein 3.300 Mitglieder und ist somit der größte „Sprachenverein“ in Bayern. Der Arbeitsschwerpunkt so Bradl sei Altbayern, also Ober- und Niederbayern sowie die Oberpfalz. Selbstverständlich hat man aber inzwischen sein Netzwerk erweitert, d.h. man hat gute Verbindungen ins Schwäbische, Allgäuerische und sogar ins Fränkische. Der Verein trägt sich durch die Mitgliederbeiträge. Er bekommt keine Fördermittel vom Staat oder von kommunalen Einrichtungen.

Zahlreiche Sprachen-Wissenschaftler aber auch interessierte Sprachen-Laien waren nach Holzhausen angereist, um im Kulturzentrum ein ganzes Wochenende zu verbringen. Das Kulturzentrum wurde wiederum gewählt, weil der FBSD mit dem Bayerischen Trachtenverband nicht nur eine gute Zusammenarbeit pflegt, sondern weil man in Holzhausen bestens tagen, feiern, essen und trinken sowie auch übernachten kann. Das Anliegen für das 2. FBSD-Forum war es, eine Diskussionsplattform anbieten zu können um aktuelle Themen bezüglich Bairischer Sprache und Dialekte ins Gespräch zu bringen, und dass sich die Fachleute und Spezialisten darüber austauschen, diskutieren um in der Sache auch einen Schritt weiter zu kommen.

Gerade der Dialekt ist für viele Menschen in Bayern, Muttersprache. Es ist die Sprache der Menschen, die mit Heimat verbunden wird und die häufig auch als Erstes erlernt wird. Unsere Dialekte sind eine wenn man so will „echte Sprache“, eine gesprochene Sprache. Daher sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die bairischen Mundarten zu sprechen. Dies geschieht auch an Schulen in hervorragender Art und Weise und mit dem für den Dialekt maßgeblichen regionalen Bezug. Oftmals bestehen hier fruchtbare Kooperationen mit außerschulischen Partnern, auf die das Staatsministerium und die Schulen angewiesen sind.

Das Umfeld für das Bairische habe sich zwar gebessert, dennoch ist der Fortbestand gefährdet. Mangelndes Selbstvertrauen und Vorurteile bei den Erwachsenen sowie fehlende Mundartkompetenz bei Kindern und Jugendlichen setzen unserer 1500 Jahre alten Sprache zu. Der Dialekt stirbt zuerst in der Familie. Somit sollen in erster Linie Eltern und Großeltern dazu ermutigt werden, mit ihren Kindern und Enkelkindern in ihrer Muttersprache zu reden. Mit unterschiedlichen Maßnahmen will der FBSD weiter für das wertvolle Kulturgut Sprache arbeiten um es zu erhalten.

Mitwirkende Wissenschaftler des 2. Dialektforums waren Prof. Dr. Anthony Rowley – München (Bauernklage, Mundartgedicht aus Landshut um 1650), Nicole Eder-Wildfeuer — Regensburg (Individuelle Mehrsprachigkeit als Ressource im Bildungskontext), Luis Thomas Prader – Südtirol (Das Leben der Sprachinseln und das neue Selbstbewusstsein), Sebastian Franz – Augsburg (Sprachbewahrung und mehrsprachige Identität in einer bairischsprachigen Siedlung in den östlichen Dolomiten), Marcella Benedetti – Italien (S`Plodarisch unt de Plodar), Inge Geyer – Wien (Erhalt des bairischen in Timau/Tischlbong – Norditalien), Rembert Eufe/Anna Mader – Freiburg (Die Walsersprache in Norditalien), Dr. Remigius Geiser – Salzburg (Zimbrisch, das älteste Bairisch), Klaus Wolf – Augsburg (Vom elitären Adelsidiom zur Minderheitensprache in Bayern), Prof. Dr. Jakob Oßner – Tettnang (Dialekt und Schule – Fünf Thesen), Peter Kaspar – Regensburg (Bairisch als Zweitsprache?), Siegfried Bradl und Horst Münzinger – Altomünster/München (Maßnahmen und Förderung des Bairischen aus Sicht des FBSD).

 

-hjl-

 

Eindrücke von der Veranstaltung:

 

Prof. Anthony Rowley (sehr bekannt durch seine Mitwirkung beim BR – „Host mi?“) bei seinem Referat „Bauernklage“ – ein Mundartgedicht aus Landshut um das Jahr 1650

 

Dr. Remigius Geiser aus Salzburg erklärt das älteste Bairisch (Zimbrisch ca. 13. Jh. – das man heute noch in Oberitalien – Friaul spricht)

 

Siegfried Bradl, der 2. Vorsitzende des FBSD überreichte allen Referenten ein kleines Geschenk

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

 

Fast die Hälfte der Lebensmittel enthält Glyphosat

Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel kommt in rund 40 Prozent der Lebensmittel in der Schweiz vor. Teigwaren, Müesliflocken und Hülsenfrüchte sind besonders belastet.

In der Schweiz enthalten rund 40 Prozent der Lebensmittel messbare Spuren des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat. Allerdings in geringen Mengen, die unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen. Dies zeigen erste Ergebnisse einer Untersuchung des Bundes.

Den Auftrag zu dieser Untersuchung hatte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) 2016 aufgrund eines Postulats aus dem Nationalrat erhalten. Die Resultate sollen «in einigen Wochen» in Form eines Berichts publiziert werden, wie das Amt Anfang November verlauten liess.

Allerdings sind auf der Internet-Seite des BLV bereits erste Schlussfolgerungen des Lebensmittelmonitorings aufgeschaltet. Darauf machte am Wochenende der «SonntagsBlick» aufmerksam.

Über 230 Lebensmittelproben wurden im Rahmen des Monitorings auf Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat hin untersucht, das auch in der Schweiz eingesetzt wird. Unter die Lupe genommen wurde etwa Honig, Wein, Brot, Kartoffeln oder Gemüse.

Pasta und Müsli-Flocken

Die ersten Ergebnisse zeigten, dass ungefähr 40 Prozent der Lebensmittel messbare Spuren von Glyphosat enthalten, schreibt das BLV auf seiner Internetseite. Die höchsten Konzentrationen seien in Teigwaren, Frühstücksflocken und Hülsenfrüchten gefunden worden.

Allerdings lägen die gemessenen Mengen von Glyphosat alle unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Das Monitoring sei noch nicht abgeschlossen, aber diese erste Beurteilung bestätige, dass die Glyphosat-Rückstände in den Lebensmitteln keine Gefahr für die Gesundheit darstellen, heisst es weiter.

Um die Ungefährlichkeit des Verzehrs von Lebensmitteln mit Glyphosat-Spuren zu illustrieren, ziehen die Autoren das Beispiel der Teigwaren heran. Denn diese stellen die am höchsten belastete Lebensmittelkategorie dar.

Eine erwachsene Person müsste pro Tag 71 Kilogramm der am stärksten kontaminierten Probe verzehren, um die maximal akzeptable Tagesdosis von 30 Milligramm aufzunehmen, schreibt das BLV. Schweizer konsumieren im Jahr aber durchschnittlich 10 Kilogramm Teigwaren, also deutlich weniger als an einem einzigen Tag verzehrt werden dürfte.

Laut WHO krebserregend

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. In der Schweiz werden schätzungsweise 300 Tonnen pro Jahr eingesetzt.

Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Glyphosat 2015 als «wahrscheinlich krebserregend» für Menschen ein. Die EU-Lebensmittelbehörden EFSA und die EU-Chemikalienagentur ECHA hingegen kamen zum Schluss, dass die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse für eine solche Einstufung nicht ausreichten.

Derzeit wird die Zulassung von Glyphosat in der EU überprüft. Bisher ist keine Mehrheit für eine Verlängerung der Zulassung um weitere fünf Jahre zu Stande gekommen.

Der Bundesrat ist gegen ein Verbot von Glyphosat in der Schweiz. Ein Glyphosatverbot wäre aus verschiedenen Gründen problematisch, schrieb die Regierung in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Motion der Grünen Fraktion. Für zahlreiche Anwendungsbereiche gebe es zurzeit als einzige Alternative die mechanische oder thermische Vernichtung. Diese Bekämpfungsmethoden erforderten mehr Energie und Arbeitsaufwand.

 Titelbild: 
Teigwaren weisen höchste Konzentrationen auf: Eine Gabel mit Nudeln wird in einen Mund geschoben. (Archiv) (Bild: Keystone Michael Probst)
 

Hörprobleme bei Kindern

Am 7. Dezember Beratungstag im Gesundheitsamt

 

Das Gesundheitsamt (am Landratsamt Landshut, Veldener Straße 15) bietet am Donnerstag, 7. Dezember, erneut einen kostenlosen Beratungstag an für Kinder mit Hör- und Sprachauffälligkeiten. Für Eltern, die sich – berechtigte oder unberechtigte – Sorgen machen um die Sprachentwicklung und das Hörvermögen ihrer Kinder, ist dies eine Gelegenheit, durch das Urteil von Experten Klarheit zu erhalten.

An diesen Beratungstagen, die regelmäßig durchgeführt werden, kommen Fachleute des Instituts für Hören und Sprache aus Straubing ins Landratsamt Landshut. Eine Mitarbeiterin der pädagogisch-audiologischen Beratungsstelle des Straubinger Instituts bietet für Kinder ab dem dritten Lebensjahr einen altersgerechten Hör- und Sprachtest an und zeigt individuelle Möglichkeiten der Förderung auf.

Am Beratungstag am 7. Dezember finden Test und Beratung in der Zeit von 9 bis 15 Uhr am Landratsamt Landshut statt (Adresse: Veldener Straße 15, 84036 Landshut). Telefonische Anmeldung ist erforderlich: Termine können vereinbart werden unter der Telefonnummer 0871/408-5130.

BILDTEXT:

Hört mein Kind richtig? Diese Frage beantworten Fachleute kompetent und kostenlos bei Beratungstagen im Landratsamt Landshut. (Foto: Bezirk Niederbayern)

Heiligabend: Stadt hat keinen Einfluss auf Ladenöffnungen

Maßgeblich ist allein das Ladenschlussgesetz – Geschäftsleute entscheiden selbst

 

Der Heilige Abend fällt heuer bekanntlich auf den vierten Adventssonntag. In der Öffentlichkeit wird deswegen bereits seit Wochen rege darüber diskutiert, ob Geschäfte an diesem besonderen Tag ausnahmsweise öffnen dürfen. Die Stadt Landshut weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass in dieser Frage allein die Regelung des Ladenschlussgesetzes maßgeblich ist. Danach dürfen Verkaufsstellen für Bäcker- und Konditorwaren, Blumen und Zeitungen sowie Läden, die überwiegend Lebens- und Genussmittel anbieten, zum Beispiel also Supermärkte, bis längstens 14 Uhr und maximal für drei Stunden geöffnet sein. Gleiches gilt für Christbaum-Verkaufsstellen.

 

Die Verordnung der Stadt über die Verkaufszeiten bestimmter Waren an Sonn- und Feiertagen gilt an diesem speziellen Tag nicht, da das Ladenschlussgesetz Vorrang hat. Nach der städtischen Verordnung dürfen die dort genannten Verkaufsstellen für Bäcker- und Konditorwaren, Blumen und Zeitungen am ersten Weihnachtsfeiertag dann wieder wie gewohnt geöffnet sein. Am zweiten Feiertag dagegen sind die Läden geschlossen zu halten.

Die Entscheidung darüber, ob am Heiligen Abend tatsächlich aufgesperrt wird, liegt damit allein bei den Betreibern der im Ladenschlussgesetz genannten Läden selbst, wie Oberbürgermeister Alexander Putz betont. Er persönlich würde auf eine Öffnung aber schon im Interesse der Beschäftigten verzichten, denn: „Ich sehe offen gesagt keine Notwendigkeit, weshalb Geschäfte ausgerechnet am Heiligen Abend ausnahmsweise sonntags öffnen sollten. Zumal an den Tagen zuvor ausreichend Einkaufsmöglichkeiten bestehen.“

 

Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID) wird Mitgliedsverband in der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)

Das Präsidium der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hat beschlossen, dass der Bundesverband Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID) ab 1. Dezember 2017 Mitgliedsverband der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) wird.

Mit der Mitgliedschaft kann sich WEMID in zentrale Ausschüsse der vbw einbringen und die gemeinsam erarbeiteten Positionen noch schlagkräftiger an Politik und Verwaltung kommunizieren.

Die vbw ist eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Wirtschaftsvereinigungen und dient als zentrales Sprachrohr der Wirtschaft. Über die Mitgliedsverbände vertritt die vbw 4,7 Millionen Menschen. Über die Mitgliedschaft der vbw in den Arbeitgeberverbänden BDA (Bund der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.) und im BDI (Bund der Deutschen Industrie e.V.) kann der Werteorientierte Mittelstand jetzt auch auf ein weiteres Netzwerk in Deutschland zugreifen.

„Die Aufnahme in die vbw stärkt unsere Position als Verband. Das Netzwerk mit anderen Branchenverbänden ermöglicht unseren Mitgliedern eine weitere Vernetzung mit wirtschaftlichen Partnern. Die Expertise der vbw mit dem kontinuierlichen Monitoring relevanter Gesetze, sowie kompetenten Ansprechpartnern in der vbw, ist ein großer Vorteil für unsere Mitglieder. Ich freue mich, dass wir mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft einen starken Partner gefunden haben. Nach dem erfolgreichen Start unseres Berliner Büros ist WEMID weiter auf Wachstumskurs“, so Verbandspräsident Marco Altinger.