Home Allgemein LANDSHUTER HAUPTBAHNHOF WIRD BIS 2020 UMFASSEND MODERNISIERT — Landshut erreicht zweithöchste Bahnhofskategorie

LANDSHUTER HAUPTBAHNHOF WIRD BIS 2020 UMFASSEND MODERNISIERT — Landshut erreicht zweithöchste Bahnhofskategorie

Hauptbahnhof wird bis 2020 umfassend modernisiert

12000 Fahrgäste pro Tag: Landshut erreicht zweithöchste Bahnhofskategorie

Günther Pichler, Regionalbereichsleiter Süd der DB Station und Service AG, und Walter Reichenberger, stellvertretender Bahnhofsmanager in Regensburg, haben Oberbürgermeister Alexander Putz bei einem Treffen am Donnerstag im Rathaus zugesagt, den Landshuter Hauptbahnhof bis 2020 umfassend modernisieren zu wollen. Kernstück bleibt dabei der seit Jahren geplante barrierefreie Ausbau. Darüber hinaus wurde der Hauptbahnhof von DB Station und Service nun aber auch für die Installation einer Video-Überwachung angemeldet. Positiv: Ein in anderen Städten bereits erfolgter Verkauf von Bahnhofsgebäuden an Privatinvestoren ist in Landshut kein Thema. Außerdem gab Pichler bekannt, dass der Hauptbahnhof in die zweithöchste deutsche Kategorie aufgestiegen ist. Der Grund: Mittlerweile wird die Station werktags im Schnitt von mehr als 12000 Fahrgästen genutzt.

Umso wichtiger ist es laut Pichler, dass der schon vor Jahren angekündigte, aber immer wieder ins Stocken geratene barrierefreie Ausbau des Hauptbahnhofs nun zügig umgesetzt wird. Zwischenzeitlich wurden zwar einige Maßnahmen verwirklicht, allem voran der Einbau eines neuen Aufzugs zu den besonders stark frequentierten Gleisen 5 und 6. Seit dem Frühjahr sind auch die öffentlichen Toiletten saniert und an aktuelle Hygienestandards angepasst. Weitere Verbesserungen lassen aber auf sich warten. In dieser Hinsicht mussten die Bahn-Vertreter Putz eine unerfreuliche Botschaft überbringen. Die Ausschreibungen für die nötigen Arbeiten haben nämlich zu keinem akzeptablen Ergebnis geführt, wie Reichenberger sagte. Das günstigste Angebot habe bei rund 4,6 Millionen Euro gelegen. Im Vorfeld war dagegen mit Kosten von etwa 2,4 Millionen Euro gerechnet worden. „Eine solche Steigerungsrate von fast 100 Prozent ist für uns unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einfach nicht hinnehmbar“, so Reichenberger. Das Ausschreibungsverfahren müsse deswegen wiederholt werden. „Wir hoffen, dass wir dann bessere Ergebnisse erhalten.“ Der Haken an der Sache: Der barrierefreie Ausbau der drei Bahnsteige an den Gleisen 1, 3, 4, 7 und 8 wird sich um ein Jahr verzögern, wie die DB-Vertreter einräumten.

Der neue Zeitplan sieht nun wie folgt aus: Ab Mai 2018 soll zunächst Bahnsteig vier (Gleise 7/8) barrierefrei werden. Dafür ist neben dem Einbau eines Aufzugs vor allem eine Erhöhung des Bahnsteigs auf 76 Zentimeter über Schienenoberkante nötig. Außerdem wird an Bahnsteig vier das Dach erneuert, eine neue Beleuchtung installiert, ein Blindenleitsystem eingebaut und die Anzeigetafeln zur Fahrgast- Information werden ergänzt und modernisiert. In den folgenden beiden Jahren sind